Testurteil: "58%"
Test: Einzeltest: Need for Speed Undercover
Zitat: Eine Frechheit! Etwas anderes fällt mir zur aktuellen Need for Speed-Episode nicht ein. Ich finde es eine bodenlose Frechheit, eine so bekannte und eigentlich geile Rennspielserie derart tief sinken zu lassen. Erst kürzlich habe ich Midnight Club: Los Angeles für die PlayStation 3 getestet und in diesem Spiel kann man sehen, was heutzutage technisch möglich ist. Der Titel bietet eine ordentliche Grafik, wunderschöne Fahrzeuge, fette Tuning-Optionen und eine lebendige Stadt, in der sogar Passanten über die Straßen schlendern. Was aber am wichtigsten ist, dort ruckelt es nicht andauernd und man bekommt ein richtig gutes Spielgefühl vermittelt. Das alles trifft bei Need for Speed: Undercover definitiv nicht zu, was ich persönlich sehr enttäuschend finde, da ich mir von diesem Teil wirklich viel versprochen habe. Da aber nicht nur das eigentliche Spielgeschehen, sondern obendrein sogar die Videosequenzen stellenweise ruckeln, muss ich mich ehrlich gesagt fragen, was die Entwickler bei EA Black Box in Vancouver für eine schludrige Programmierarbeit abgeliefert haben. Abschließend muss ich leider sagen, dass ich vom nunmehr zwölften Teil der Rennspielserie stark enttäuscht bin. Die Tatsache, dass ich mich auch noch richtig auf diesen Titel gefreut habe, macht diesen Umstand also gleich doppelt so ärgerlich. In Zukunft sollte ich keine so hohe Erwartungen voraussetzen und mich auch nicht von Spielvideos blenden lassen, denn die Realität macht auch dieses Mal wieder mehr als deutlich, das nicht alles Gold ist, was glänzt.