Testurteil: "81%"
Test: Einzeltest: Need for Speed Underground
Zitat: Zu Beginn macht Need for Speed Underground eine Menge Spaß, man fängt an die ersten Rennen zu bestreiten, die Gegner sind noch leicht zu „bügeln“, die Tuning-Gimmicks reich gesät. Im weiteren Verlauf allerdings bemerkt man immer mehr Detail-Fehler. Die Linearität lässt nicht zu, dass der Kauf neuer Ausbaustufen für den Motor oder besserer Reifen von eurem Kontostand abhängt, sondern von eurem Vorankommen im Spiel. Dies ist einerseits motivierend, weil ihr euch ja die fettesten Teile kaufen wollt, anderseits nervt es schon, wenn man nicht weiß wie viele Rennen man noch absolvieren muss, um endlich einmal eine neue Auspuffblende zu erhalten. Dabei werden die Rennen im Laufe des Spiels immer frustrierender, weil auch das fahrerische Talent eurer Gegner ansteigt. Gemeinsam mit den unsäglichen Zufallsunfällen führt dies dazu, dass ihr ein ums andere Mal ein Rennen abbrechen und neu starten müsst, weil die Gegner uneinholbar auf und davon sind. Dank der guten Optik, der vielfältigen Tuningmöglichkeiten, der an sich tollen Fahrphysik und des fetten Sounds ist das Spiel dennoch allen Street Racern zu empfehlen, auch wenn ihr quasi nur eine Strecke erhaltet. Die Renn-Events sind dafür spannend gestaltet und inszeniert, insbesondere die Drag-Races vermitteln den Speed sehr gut. NFS Underground ist mal ein Spiel das sich von den üblichen Simualtionen und Arcade-Racern, dank des Settings in der urbanen Tuning-Szene, abhebt.