Testurteil: "72%"
Test: Einzeltest: Kopfschuss, immer wieder Kopfschuss
Zitat: Pro: + Gelungene Soundeffekte
+ Geringe Verzögerungen
+ Abwechslungsreiches Waffensystem
Kontra: - schmucklose Charaktererstellung
- Clientprobleme
- mittelfristig fehlende Alternativen
Zugegeben, ein großer Shooter-Crack war ich bis dato nie und mir gelang es augenmerklich stets, mehr Kugeln einzufangen als zu verteilen, dennoch haben die ersten Stunden im Spiel mit zahlreich erlittenen Headshots schmerzliche Wunden an meiner Spielerseele hinterlassen. In Kombination damit, dass man in der Rangbewertung nur aufsteigt, wenn man Missionen erfolgreich absolviert und Feinde niederstreckt, bedarf es nach der ersten Testrunde eine längere Pause zur Regeneration. Doch unabhängig meiner spielerischen Fähigkeiten gibt es an der technischen Umsetzung wenig zu bemängeln. Die Grafik ist für ein MMOFPS in Ordnung, kommt aber an den Marktprimus Counter-Strike nicht heran. Der Sound hingegen gefällt. Da sorgt bei längeren Sprints der rasche Atem der Spielfigur oder je nach Untergrund die unterschiedlichen Schrittgeräusche für eine packende Spielatmosphäre. Gerade das zu Beginn benannte Waffenmodifikations-System gibt ferner die Gelegenheit, das wichtigste Stück in einem Shooter, die Knarre, ganz individuell zu gestalten. Dies alles in Kombination mit den regelmäßig stattfindenden Events inklusive der ausgeschütteten Geldpreise macht Operation 7 zu einem MMOFPS im Mittelklasse-Segment.