Testurteil: "80%"
Test: Einzeltest: Rising Storm – Brutale Kriege im Pazifik
Zitat: Pro: + Sehr gutes Schlachtengefühl
+ Keine übermächtigen Waffen
+ großartiger Sound
+ viele historische Waffen
+ Wert auf Realismus gelegt
+ Teamspiel wird fair belohnt
+ Gefechte durch Taktik geprägt
+ Gutes Kartendesign
Kontra: - Veraltete Grafik
- Keine Fahrzeuge
- Altbekannte Spielmodi
- Kleinere Bugs und Soundaussetzer
Schon nach den ersten fünf Minuten fühlt sich Rising Storm anders an. Anders, als die anderen Mehrspieler-Titel, die es mittlerweile wie Sand am Meer gibt. Visier einstellen, möglichst jedem Schuss ausweichen und langsames vorrücken kennt man aus Battlefield und Call of Duty nicht. Das macht aber auch den Reiz und die Frische von Rising Storm aus – wenn ich mal sterbe, dann bin ich in der Regel selbst daran schuld. Hier wird nichts geschönt oder Rücksicht auf mich genommen. Dabei ist Tripwires Spiel nie unfair, sondern zeigt mir klar, dass hier trotz einiger Macken Realismus herrscht. Einsteiger werden es dafür recht schwer haben, dennoch kann sich ein Blick lohnen. Zumindest wenn man am Teamspiel Spaß hat und sich auch mal einen Kommandanten unterordnen kann. Wenn alle Zahnrädchen greifen, dann sorgt Rising Storm für intensive Schlachten, die es so in anderen Spielen nur ganz selten gibt. Ein grafisches Feuerwerk braucht man jedoch nicht zu erwarten. Viele mittelmäßige Texturen und gerade so solide Effekte hinterlassen nicht den besten Eindruck. Selbiges gilt für die Spielmodi, die allesamt nett sind, aber keinen Innovationspreis gewinnen würden. Darüber kann ich jedoch hinweg sehen, denn wenn ich wieder in einer Schlacht bin, wird das alles nebensächlich.