Test: Einzeltest: Foxconn Flaming Blade GTI
Zitat: Pros: + sehr günstiger Preis
+ umfangreiches Bios
+ gute Overclockingeigenschaften
+ einfache Installation
+ gute Beschreibung
Cons: - wenig Zubehör
- relativ hohe Temperatur der Kühlkörper
Das Mainboard hat durchwegs einen sehr guten Eindruck hinterlassen, es ist jedoch nicht makellos. Auf dem Mainboard wurde PWM-Lüfter mit 4-Pin-Anschluss verwendet. Im Bios wurde eingestellt, dass die Lüftersteuerung die Drehzahl anpassen sollte, dies war jedoch nicht der Fall. Lüfter mit 1300-1350 U/min und die Drehzahl sank nicht. Bei den anfänglichen Belastungstests ging die Umdrehungszahl bis auf 1500 U/min hoch obwohl die Temperatur teilweise an 80°C gegangen ist. Für den Test wurde erst versucht mit dem G.Skill Trident 2000 CL9 alles zum Laufen zu bekommen. Leider wollte das Mainboard nicht starten sobald die Ram-Geschwindigkeit die 1800Mhz Grenze überstieg. Kaltstart war nicht mehr möglich und die Settings wurden erst dann übernommen, wenn das Mainboard komplett vom Strom getrennt wurde und wieder eingeschaltet wurde. Ein stabiler Betrieb war bis zum Neustart möglich, aber natürlich für keinen zufriedenstellend. Alle Werte unterhalb von 1800Mhz waren problemlos möglich. Man muss jedoch auch erwähnen, dass dieses Board maximal 1800er Ram laut den Angaben verträgt.
Viele werden von anderen Mainboards gewöhnt sein, dass beim Speichern der Bios-Settings das Board sofort startet und das System bootet, dies war leider nicht immer der Fall. Das Mainboard startete, blieb jedoch ohne jegliche Anzeige stehen und bootete nicht. Ein Ausschalten und wieder Einschalten konnte das Problem dennoch beheben. Dies mag für die Tester und Overclocker störend sein, für alle anderen User ist es jedoch kein Problem, da die Bios-Settings nur einmal vorgenommen werden und für immer gespeichert bleiben.