Testurteil: "91,96%"
Test: Einzeltest: Gigabyte G1.Sniper 5 Mainboard im Test
Zitat: Pros:
+ Ausstattung
+ CrossFireX und SLI
+ Lüftersteuerung
+ Softwarebeigaben
+ Wi-Fi 802.11n
+ Austauschbarer Audio-Verstärker
Cons:
- Preis
- Leistungsaufnahme
Ohne Frage, mit dem Gigabyte G1.Sniper 5 hält man ein echtes Top-Board in den Händen. So wird nichts dem Zufall überlassen und von allem nur das Beste verbaut, angefangen beim Atheros Killer Netzwerkchip bis hin zu einer integrierten Audiolösung von Creative mit wechselbarem Operationsverstärker und Headphone Amp. Unterstrichen wird das Gesamtpaket vom verbauten PCIe Switch von PLX, welcher das Mainboard für SLI oder CrossFireX Nutzer geradezu prädestiniert. Der PCIe Switch dürfte aber auch der Hauptverantwortliche für die etwas hohe Leistungsaufnahme sein.Das Layout konnte uns insgesamt überzeugen, patzt lediglich etwas beim Anschluss des verbauten Lüfters, welcher sich im Normalfall aber dezent im Hintergrund hält. Besitzer einer Wasserkühlung dürften sich über den verbauten Wasserkühler freuen, mit welchem sich das Mainboard leicht in einen vorhandenen Wasserkreislauf einfügen lässt. Wieder mal überzeugen konnte uns auch die Lüftersteuerung des Mainboards und das mitgelieferte Tool zur Einrichtung und Kontrolle.Im Bereich Schnittstellen lässt Gigabyte mit zehn Sata, zehn USB 3.0 und zwei Netzwerk Ports keine Wünsche offen. Obendrauf ist noch ein WiFi Adapter beigelegt, lediglich die Unterstützung des aktuellen 802.11ac Standards wäre schön gewesen und an dieser Stelle wohl das "i-Tüpfelchen".Die üppige Ausstattung treibt den Preis natürlich in die Höhe: Mit knapp 365,00 Euro ist das G1.Sniper 5 eines der teuersten Mainboards am Markt. Spielt der Preis keine Rolle, können wir das Gigabyte G1.Sniper 5 für Enthusiasten, gut betuchte Gamer und "Multi-GPU-Junkies" wärmstens empfehlen.