
















| Displaygröße: | (3,70") |
|---|---|
| Displaytyp: | AMOLED, Super-LCD |
| Touchscreen: | Ja |
| Auflösung: | 480 Pixel x 800 Pixel |
| Google Android 2.1 |
| Mobilfunkstandard: | EDGE, E-Mail, GPRS, HSDPA, HSUPA, MMS, SMS |
|---|---|
| Schnittstellen TK: | Klinkenstecker (3,5 mm), Micro USB, USB, Wireless LAN |
| Bluetooth Version: | 2.1 |
| Zoom: | 2x digital |
|---|---|
| Videoauflösung: | 720 Pixel x 480 Pixel |
| Videoaufzeichnung: | Ja |
| Maße: | B59,80 mm x H119 mm x T11,50 mm |
|---|---|
| Gewicht: | 130 g |
| Prozessor: | Snapdragon |
|---|
| Dual SIM (2. SIM-Karte): | Nein |
|---|
| SAR-Wert: | 0,82 W/kg |
|---|
| Interner Speicher: | 512 MB |
|---|---|
| Speicherkartenkapazität: | 32 GB |
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Insbesondere Smartphones mit Android-Betriebssystem sind betroffen, wie die Wissenschaftler bei ihren Tests feststellten. Bei ihnen müsse der Besitzer auf grafische Passwortsysteme zurückgreifen, bei denen die Finger in einer bestimmten Bewegung über die berührungsempfindliche Oberfläche gleiten müssen, um die Telefone freizugeben. Nach häufigem Wiederholen dieses Prinzips bildeten sich ölige Spuren, denen auch nicht mit Reinigung beizukommen sei. Mit einem einfachen Bildbearbeitungsprogramm hätten die Wissenschaftler hochauflösende Aufnahmen der Display-Oberfläche so bearbeitet, dass diese Spuren sichtbar wurden. In etwa 90 Prozent der Fälle konnten die Forscher so die Passwörter der getesteten Geräte, dem Google Nexus One und dem HTC G1, feststellen.
Allerdings gaben die Wissenschaftler in ihrem Bericht gleichzeitig Entwarnung. Das im Versuch durchgeführte Verfahren sei mit zu hohem Aufwand verbunden, als dass es im Alltag angewandt werden könnte.
Google zieht daraus jetzt die Konsequenzen und wird das Nexus One nicht weiter über die Internetseite vertreiben. Stattdessen möchte man nun an gleicher Stelle für Angebote der Vertriebspartner werben. Offenbar ist der neue Weg den Google beim Vertrieb gehen wollte an den Kaufgewohnheiten der Konsumenten gescheitert. Sie sind es nach wie vor gewohnt, stark subventionierte Geräte über einen Mobilfunkanbieter zu kaufen. Dies ist bedauerlich, da im Interesse der Vergleichbarkeit und Preistransparenz auf Netzbetreiberseite ein Direktvertriebsmodell durchaus seinen Reiz hat. Allerdings muss Google sich auch fragen, ob es daneben nicht auch andere Gründe für den verhaltenen Erfolg des Nexus One gab. Etwa das zwar rundum solide, aber letztlich wenig innovative Produkt selber.
Der Rückzug aus dem Direktvertrieb ist aber vor allem ein Zugeständnis an die Netzbetreiber, die sich womöglich von Google übergangen fühlten. Mit dem Erfolg der Android-Plattform insgesamt ist man bei Google sehr zufrieden und verweist auf die Vorreiter-Rolle, die das Nexus One in dieser Hinsicht übernommen hatte.
Im Januar stellte Google das Nexus One erstmals vor. Bei dem Smartphone handelt es sich um ein von HTC gebautes High-End-Modell, das mit Android 2.1 läuft. Angetrieben wird es von dem schnellen Snapdragon-Chipsatz. Der OLED-Touchscreen des Mobiltelefons ist 3,7 Zoll groß. Das Nexus One soll laut Google ohne Einschränkungen in allen GSM- und UMTS-Netzen verwendbar sein. Bisher konnte man das Gerät nur in den USA, Großbritannien, Singapur und Hong Kong über Googles eigenen Webshop bestellen.
Ab Mai soll Googles Smartphone Nexus One in Deutschland im Handel erhältlich sein. In Großbritannien kommt es bereits am 30. April in die Läden.
Das Android-Smartphone wird über Googles eigenen Webshop vertrieben. Für den schleppend angelaufenen Verkauf werden Googles schlechte Verkaufs- und Marketingstrategie verantwortlich gemacht. Es wurde beispielsweise keine große Werbekampagne gestartet. Des Weiteren soll die Kundenbetreuung im ersten Monat überfordert mit den Anfragen der Konsumenten gewesen sein.
Die Konkurrenz, insbesondere Apple, versteht es besser ihre Produkte zu vermarkten. So verkaufte sich beispielsweise das iPhone 600.000 Mal im ersten Monat. Ebenso konnte Motorola von seinem Milestone 525.000 Exemplare im ersten Monat absetzen.


