Testurteil: "4 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Aargh!Tect
Zitat: Eine nette Idee und eine interessante Ausstattung... sind leider nicht genug, denn Aargh Tect! leidet an einer gravierenden Schwäche, nämlich der unausgewogenen Kartenschwierigkeit. Diese ergibt sich nur zum Teil aus den auf den Karten gestellten Anforderungen, viel mehr spielt hierfür auch die durch die vorhandenen Kommandos zu stark begrenzte Orientierung und Positionierung von Bauteilen mit. So kann beispielsweise nicht gesagt werden, in welche Richtung ein Bauteil zu drehen oder zu kippen ist oder ob jetzt ein Bauteil zwischen zwei andere Bauteile zu positionieren ist. Derartige Situationen kommen leider allzuschnell und -häufig vor und dämpfen den Spaß... richtig schlimm wird es dann aber erst bei jenen Karten, bei welchen ein Bauteil gekippt und an andere Bauteile angelehnt werden muss. Dies halbwegs verständlich darzulegen ist bei unserer Testgruppe keinem gelungen und hat uns wirklich sehr frustriert, genauso, wie das anfänglich noch lustige auf den Kopf Geklopfe mit der aufblasbaren Keule, die im Laufe der Zeit trotz ihres weichen Materials äußerst unangenehm wurde - wen wundert´s, wenn man sowohl für richtiges, als auch für falsches Bauen eines auf den Kopf bekommt; im Endeffekt spielt dieser Umstand aber eigentlich keine Rolle, da man ohnehin gerade bei Karten mit Kipp-Aufgaben die meiste Zeit daneben liegt und somit auf jeden Fall Keulenhiebe auf den Kopf bekommt.