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Die einzelnen Kriterien wurden auf einer Skala von 0 (ungenügend) bis 6 (sehr gut) bewertet. Erreichte ein Programm in allen Bereichen über die Hälfte des Durchschnitts, wurde es mit dem AV-Test-Zertifikat belohnt. Wie die ZDNet-Redaktion anmerkt, ist die Auszeichnung trotzdem umstritten. So konnten Microsofts Security Essentials eines der Zertifikate erlangen, obwohl die Ergebnisse bei der Schutzwirkung äußerst schlecht (2,4) waren. Das Gleiche gilt für McAfee Total Protection 2012 trotz einer Reparaturleistung von 2,4.
Schutzwirkung
Bevor eine schädliche Datei gelöscht werden kann, muss diese zunächst erkannt werden. Für die meisten Anwender bildet die Virendefinition das Hauptkriterium eines guten Antivirenprogramms. Im AV-Test siegte Bitdefender Internet Security mit einer ausgezeichneten Schutzwirkung. Auf dem zweiten Platz schaffte es Kaspersky Internet Security, gefolgt von F-Secure Client Security, gefolgt von Kaspersky Endpoint Security und McAfee VirusScan Enterprise.
Privatanwender, die Microsoft Security Essentials, Total Defense Internet Security Suite sowie das Norman Security Suite Pro verwenden, sollten sich lieber nach neuen Programmen umsehen. Die drei genannten Lösungen erzielten nämlich in punkto „Schutzwirkung“ die schlechtesten Ergebnisse. Firmen sollten wiederum die Finger von Microsoft: Forefront Endpoint Protection lassen. Eine gute und vor allem kostenfreie Alternative ist Avast Free Antivirus, das deutlich besser als einige Mitkonkurrenten abschneidet.
Reparaturleistungen
Beim Testen von Reparaturleistungen legten die Experten von AV-Test besonders Wert darauf, dass entdeckte Viren auch vollständig vom Rechner entfernt werden und keinen Schaden hinterlassen. In einigen Fällen kann es nämlich vorkommen, dass eine gelöschte Datei zu Systemabstürzen führt und unter anderem den berühmten „Bluescreen“ verursacht. Ein guter Scanner sollte demnach auch die Folgen einer Virenlöschung berechnen können und unter Umständen das System auf einen funktionierenden Stand bringen.
In dieser Kategorie schnitt Kasperskys Lösung sowohl im Consumer- als auch im Business-Bereich am besten ab. Den zweiten Platz für Privat-PCs erlangte der Bitdefender, gefolgt von F-Secure. Für Firmen lohnt sich F-Secure ebenfalls, da es bei den Unternehmenslösungen den zweiten Rang belegte. Auf Platz Drei schaffte es wiederum Microsoft: Forefront Endpoint Protection.
Benutzbarkeit
In Sachen Benutzerfreundlichkeit müssen zahlreiche Eigenschaften berücksichtigt werden. Dazu gehört nicht nur die einfache Bedienung eines Programms, sondern auch die Systemauslastung oder aber Fehlalarme, die das Arbeiten am PC beeinträchtigen.
Sieger im Unternehmensbereich wurde Microsoft Forefront Endpoint Protection. „Ein Programm, das nicht viele Viren findet, kommt natürlich mit weniger Ressourcen aus“, kommentiert ZDNet. Anders sieht das Ergebnis bei Kaspersky und F-Secure aus. Beide Programme schneiden in allen Kategorien sehr gut ab. Für den heimischen Gebrach ist ESET die Lösung mit der besten Benutzbarkeit. Bei den restlichen Kategorien schneidet es hingegen eher mittelmäßig ab. Bitdefender und F-Secure folgen auf den Plätzen zwei und drei.


