Testurteil: "84%"
Test: Einzeltest: Arx Fatalis
Zitat: Pros:
+ gute Grafik
+ sehr viel Handlungsfreiheit
+ schönes Wasser
+ sehr gute Sprachausgabe
+ interessantes Magiesystem
+ gute Story
+ herausfordernde Gegner
+ viele Quests
+ sehr umfangreich
Kontra:
- lange Ladezeiten
- viele Bugs
- wechselhafte Framerate
- Umgebungen insgesamt abwechslungsarm
- gewöhnungsbedürftige Steuerung
- fummelige InventarBedienung
- Braten von Nahrungsmitteln sehr umständlich
- Bugs im Tagebuch
Alte Ultima Underworld-Jünger dürfen zum Freudensprung ansetzen: Arx Fatalis ist ein würdiger inoffizieller Nachfolger der altehrwürdigen Saga. Grafik, Sound, Rätseldichte und vor allem Atmosphäre sind auf sehr hohem Level. Allerdings haben sich die Entwickler in Sachen Bug-Menge und nervende Kleinigkeiten wohl eher an Ultima 9 orientiert - ein wenig mehr Feinschliff hätte dem Spiel gut getan, auch wenn das Game lange nicht so verseucht ist, wie die ungepatchte PC-Variante. Außerdem finde ich persönlich es schade, dass man nie an die frische Luft kommt - klar, das Ganze spielt unterirdisch, aber dadurch bleibt die Zahl der möglichen Locations begrenzt. Aber genug gemeckert: Die ehemals so sträflich vernachlässigte Fraktion der Rollenspieler hat derzeit keinen Grund das Haus zu verlassen; in den düsteren Gewölben von Arx ist es sowieso kühler. Hardcore-Würfler sollten jedoch beachten, dass Arx Fatalis nur als Rollenspiel light durchgeht. Mit regeldurchsetzten Schwergewichten à la Baldur`s Gate 2 kann es sich nicht messen. Außerdem hat die Xbox mit Morrowind bereits einen sehr guten Konkurrenten zu bieten.