Testurteil: "65%"
Test: Einzeltest: Castlevania: Curse of Darkness
Zitat: Unterm Strich bietet der neuste Ableger der Castlevania-Serie zwar einiges an neuen Features, dafür hapert es diesmal an der Umsetzung. Das Schmiedsystem ist zwar innovativ und auch die Unterstützung durch die Unschuldsteufel ist eine feine Sache, jedoch kann beides nicht lange an den Bildschirm fesseln. Immer wieder aufs Neue angreifende Gegnerhorden zurück in die Hölle prügeln, währenddessen langweilige sowie grafisch überholte Dungeons zu durchqueren und öfters mal einen neuen Gegenstand unter dem Amboss hervorzaubern, will auf Dauer einfach nicht rocken. Castlevania: Curse of Darkness ist meiner Meinung ein Rückschritt und hat deutlich weniger auf dem Kasten, als sein inzwischen zwei Jahre älterer Vorgänger. Hätte Konami den Titel als Low Budget-Spiel für 30 Euronen in den Handel gebracht, wäre das in Ordnung gewesen. Die geforderten 60 Euro ist der Titel jedoch keinesfalls wert, weshalb ich an dieser Stelle auch keine Kaufempfehlung aussprechen kann. Anfangs macht das Spiel zwar noch Spaß, jedoch sollten Genreinteressierte besser in die Devil May Cry-Serie von Capcom investieren. Da bekommt ihr für das gleiche Geld nämlich zwei Spiele für, die aus technischer- und spielerischer Sicht heraus deutlich imposanter sind und einen Spielspaß für längere Zeit bieten. Ende der Durchsage!