Schade das es dieses Spiel nicht mehr gibt
SWG war eines der besten MMORPGs die ich je gespielt habe. Es war nicht nur eins davon, sondern es war da beste, eindeutig. Schade drum. würds sofort wieder zocken.
Achtung nicht mehr kaufen!
Dies ist ein Softwarepaket, das notwendig ist, um das Spiel Star Wars Galaxies online spielen zu können. Wohlgemerkt kann man das Spiel nur online spielen - davon gibt es keine reine PC-Version. Allerdings wurde das Spiel meines Wissens nach vor ca. 2 Jahren komplett eingestellt, da es nicht mehr ausreichend Profit brachte.
SWG war vor dem NGE, eine umstrittene Umstellung auf ein WoW ähnliches Klassensystem, das Beste Sandbox RPG das es damals auf dem Markt gab. Erstrelease war 2003, weit vor kommerziellen Dauerbrennern wie World of Warcraft. Crafting System und Spacecombat sind bis heute, trotz Abstriche in der veralteten Grafik, unerreicht.Es kränkelte danach an Bugs und verärgerten, bzw. abgewanderten Spielern bis es durch kostenlose Charaktertransfers und dadurch wiederbevölkerte Server wiederbelebt wurde. Das Wichtigste war jedoch das Gruppenspiel welches sehr viel Spass machte.Am 24. Juni 2011 kam jedoch der unerwartete Paukenschlag.SOE wird das Spiel zum Jahresende komplett einstellen und erlaubt ab 15. September keine neuen Accounts für dieses Spiel.Grund dafür ist die auslaufende "Star Wars" Lizenz, welche zu Gunsten des neuen MMO's "The Old Republic" nicht mehr verlängert wurde.Abschließend kann ich nur sagen:Danke SWG für die tolle Zeit. Habe mit Unterbrechungen von 2004 bis heute gespielt und bedaure die getroffene Entscheidung zutiefst.
Da ich erst kürzlich mit SWG angefangen habe, kann ich hier zwar keine umfassende Rezension schreiben, aber dennoch fasse ich mal ein paar Punkte zusammen, die bei der Kaufentscheidung für Leute, die noch gar nichts mit dem Spiel zu tun hatten, hilfreich sein dürften und zumindest mich vorab interessiert haben.1. Das Spiel samt Client ist komplett in EnglischEs gibt deutsches Handbuch, aber dieses beschränkt sich auf überwiegend triviale Dinge und ist auch nicht sehr umfassend. Hilfe im Spiel - Fehlanzeige. Man muss Kollege Google SEHR viel bemühen oder jemanden finden, der einem erklärt, wie der Hase läuft. Bei Google insbesondere auf das Datum achten, im Laufe der Jahre hat sich einiges geändert und somit sind viele ältere Beiträge nunmehr unvollständig oder gar gänzlich überholt. Die absoluten Grundlagen bekommt man im Laufe der ersten Quests vermittelt, das fängt wirklich ganz einfach an und ist gut gemacht.2. Atmosphäre wie in einem Solo-SpielDie Serverzahl ist inzwischen sehr überschaubar geworden, wobei mit "Server" eine jeweils eigenständige Spielwelt gemeint ist. Auf den beiden vollsten Server sieht man zwar öfter Mal andere Spieler, aber kommuniziert wird - so scheint mir - kaum. Stattdessen erhalte ich InGame-Mails, wo mir Millionenbeträge des Spielgeldes zum kauf für echtes Geld angeboten werden. InGame-Spam - das muss man sich wirklich mal vorstellen! Auch scheint es üblich zu sein für bestimmte Spielklassen AFk zu gehen und bestimmte "Dienste" per Script anzubieten. Anders kann ich mir jedenfalls die vielen ständig wiederholten Angebote für Buffs (kurzfristig wirkende "Zauber" die Attribute steigern) nicht erklären.3. 90% aller Items nutzlosMan startet mit einer Rucksack-Kapazität von 80 Items. Diese bekommt man bereits nach wenigen Stunden Spielzeit komplett voll gepackt und dementsprechend lange dauert es, wieder Platz zu schaffen. Besonders als neuer Spieler, denn dann darf man erst mal Google bemühen um festzustellen wofür diese Massen von Objekten überhaupt gut sind. Da stellt sich dann heraus, dass es sich um tolle Dinge wie häusliche Einrichtungsgestände oder Zutaten für Crafting-Rezepte handelt. Der Sinn, einem frisch gestarteten Spieler bereits "Gemälde" - in mehrfacher Ausführung - für sein (normalerweise noch) nicht vorhandenes Haus ins Gepäck zu packen, will sich mir nicht erschließen. Auch die Crafting-Zutaten kann man entweder gleich verkaufen oder muss sehen, dass man sie hortet, denn wirklich nutzbringend verwenden kann man sie noch lange nicht. Zudem kann man auch hier oft nur dekorative Objekte herstellen. Auch Dinge wie 6-7 verschiedene Farbtöpfe um den fahrbaren Untersatz oder den persönlichen Droiden individuell einzufärben sind sicher nichts, was man wirklich braucht. Besagten fahrbaren Untersatz bekommt man allerdings praktisch hinterher geschmissen, nämlich direkt unmittelbar nach den ersten Einführungsaufgaben, die einen mit Steuerung und Kampfsystem vertraut machen sollen. Droiden kann man kaufen. Um die einfache Frage zu klären, wie schnell denn eigentlich das Fahrzeug ist, muss man bereits wieder Google bemühen oder selber testen. Während bei anderen Rollenspielen selbst die Anfangsgegenstände zumindest eine gewisse Verbesserung der eigene Figur darstellen, habe ich diesen Eindruck bei SWG nicht. Ich denke man kann also sagen, dass die absolut meisten Gegenstände nur dekorativ sind und ein beträchtlicher Teil des Rests keinerlei strategische Bedeutung hat für die Charakterentwicklung. Für Rollenspieler mag das aber trotzdem interessant sein, ebenso wie die bereits gleich am Anfang gegebene Möglichkeit aus einer weiteren Sorte gefundener Objekte eigene Quests herstellen zu können.4. Grafik: altbacken aber im Prinzip ausreichendAnzumerken wäre aber, dass das Kampfsystem trotz all dieser Zeit immer noch sehr mangelhaft ist, denn u.a. wird die Sichtlinie nicht richtig ermittelt und NPCs können sich mitunter mit atemberaubender Geschwindigkeit bewegen, vielleicht ist das auch eine Art Lag-Effekt, aber das einblendbare Fenster mit Verbindungsdaten hat keine Probleme anzeigt. Dennoch ist es trotz der sehr einfachen Grafik in Städten des öfteren sehr "ruckelig" und noch in keinem Spiel habe ich je erlebt, das man steile Felswände und ähnliches mit unverminderter Geschwindigkeit einfach nahezu senkrecht hoch laufen kann.5. Steuerung: hervorragendDas Benutzerinterface lässt wenig Wünsche offen, man kann es mit Fug und Recht als sehr ausgereift bezeichnen. Besonders vorbildlich: Nahezu alle Schriften können skaliert werden. So kann man auch bei hohen Auflösungen immer noch alles gut lesbar halten.6. Der vielleicht wichtigste Punkt: Trial oder Steam-Version reicht völlig für den Einstieg!Die für ein so altes Spiel doch sehr teure Komplett-Box sollten sich nur Sammler zulegen. Die Trial-Version kostet gar nichts, man kann sie auf der offiziellen Homepage herunterladen und hat 14 Tage Spielzeit. Die ebenfalls herunterladbare Premium-Edition bietet 30 Tage gratis Spielzeit, sowie eine ganze Reihe von Ingame-Items, wie ein schnelles Fahrzeug, einen Transporter (der wie ein Teleporter funktioniert) sowie bereits ein Haus (jedoch nur für NEUE Accounts!). Sie ist dabei DEUTLICH günstiger als die physische Komplett-Box.
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