Herstellung von Tornados etwas schwierig
Grundsätzlich handelt es sich um ein Gerät von guter Qualität. Allerdings ist es mir nicht gelungen, Spiralkartoffeln, die auf dem Spieß bleiben, wie erhofft herzustellen. Die Spiralen fallen ab und zerbrechen zum Teil. Wenn man es so mag, ist es ok. Wegen einer Einschränkung im rechten Arm fällt es mir aus schwer, den entsprechenden Druck für den Weitertransport der Kartoffel auszuüben. Gut finde ich, dass es zwei weitere Klingen für unterschiedlich dicke Gemüsespaghetti gibt.Ich habe mittlerweile einen anderen Spiralschneider, mit dem die Tornados so werden, wie ich es mir vorstelle und bei dem ich keinen Druck ausüben muss.Nun überlege ich, ob ich das Gerät zurückschicke oder ob ich einmal die anderen Klingen ausprobiere und ‚Spaghetti‘ z.B. für Salat herzustellen versuche.Je nachdem, wie ich mich entscheide, werde ich meine Bewertung erweitern.
Funktioniert einwandfrei, spaßig für Kinder
Der Spiralschneider kommt gut verarbeitet rüber, auch wenn er fast komplett aus Plastik besteht. Die Bedienung ist super unkompliziert: Gemüse einspannen, kurbeln, und in ein paar Minuten hat man „Gemüsenudeln“.Die Klingen sind scharf, die Saugnäpfe halten gut. Die Reinigung geht total leicht, weil das Gerät kaum Ecken und Ritzen hat – einfach unter warmem Wasser abspülen, fertig. Insgesamt ein Gerät, das richtig Spaß macht, vor allem, wenn man Pasta mag, aber weniger Kohlenhydrate essen möchte. Auch meinen Kindern macht das Gerät Spaß.Der einzige Nachteil ist dass es recht groß ist und viel Platz einnimmt für nur diese eine Funktion. Ansonsten aber ein tolles Gerät und funktioniert einwandfrei!
Liebesverhältnis mit einem Lurch
Nie hätte ich mit träumen lassen, einmal ein Liebesverhältnis mit ei-nem Lurch anzufangen, selbst in dem Alter nicht, als Lurchi der Sala-mander uns von den Eltern diktierte Kinderschuhe schmackhaft machte, auf die wir uns nur wegen der Heftchen einließen, und man damals doch gewiss noch empfänglicher für Liebesverhältnisse war als heute im 81.
Bei einer Freundin lernte ich den Lurch kennen und war von dem Sys-tem sofort begeistert, Gemüse in Spaghettiform – auch da spannt sich der Bogen zum Salamander-Alter, was futtert man nicht alles, wenn es als Spaghetti daher kommt.
Ihr Lurch als solcher überzeugte mich zunächst noch nicht: aus Kunst-stoff und an einer Kurbel drehen, gab es da nicht etwas Fortschrittli-cheres „and more shining“.
Nach drei Fehlstarts: mit einem Bleistiftspitzer-Typ, einem Kurbel-Lurch aus Edelstahl und einem Elektro-Lurch prominenter Herkunft bin ich mit Tränen in den Augen, denn ich hatte mich an dem edel-stählernen bereits verletzt, zu dem echten Lurch umgeschwenkt. Ich glaube, er hat mir meine Zögerlichkeit etwas übel genommen, denn bei der ersten Benutzung hat er mich gestochen. Nun ja, man sollte eben nicht dahin greifen, wovor die Gebrauchsanleitung deutlich warnt. Also beim Bedienen mit den Fingern einen weiten Bogen um die Klingen machen, die sind wirklich scharf.
Im Gegensatz zu den Typen, bei denen die Klingen in einem koni-schen Zylinder angebracht sind und die eigentlich nur funktionieren, wenn das Gemüse in Dicke, Länge und Konsistenz einen Idealwuchs aufweist, verarbeitet der Lurch alles. Er ist leicht zu bedienen und zu reinigen und er ist beim Klingenwechsel verletzungssicher – wenn man die Finger von den Messern weglässt.
Seit meine Fingerkuppe geheilt ist, sind wir unzertrennbar.
Absolut super, sollte jeder haben
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