Testurteil: "Gold Award"
Test: Einzeltest: MSI Big Bang-XPower II, X79
Zitat: Gold und Overclocking Award
Positiv: + Ausstattung
+ Lieferumfang
+ 4-Way SLI und CrossfireX Support
+ Hochwertige Audio Lösung
+ Design auch wenn es XL ATX Format hat
+ BIOS Support
+ LED-Postcode Anzeige
+ Spannungsmesspunkte
+ Stabilität
+ Passive Mainboard Kühlung
Negativ: - Platzierung von Direct OC und Rest Button nicht gut gelungen
- Waffen Design
Das hier getestete MSI Big Bang XPower II X79 wird als Gamer und extremes Overclocking-Mainboard beworben, was wir von unserer Seite aus voll und ganz bestätigen können. Angefangen mit der Austattung lässt der Hersteller keine Wünsche offen, so finden wir alle aktuellen Schnittstellen wie USB 3.0, S-ATA 3GB/s & 6GB/s und PCIe 3.0 wieder. In Sachen Power gibt MSI alles und spendiert dem Mainboard eine 22-fache digitale Hybrid Stromversorgung (18 CPU + 4 RAM) mit einem sogenannten "Active Phase Switching" Modus, dieser stellt eine intelligente Phasensteuerung bereit und sorgt so für weniger Stromhunger und erhöht gleichzeitig die Effizienz und Langlebigkeit der Komponenten (Phasen, Kondensatoren usw.). Doch nicht nur das, Brachiale 770 Watt können so verarbeitet werden, was im extremen Bereich auch von Nöten ist. Beworben wird das Board mit ganzen 7 PCIe Slots, leider wird hier etwas gemogelt in unseren Augen, da nur 4 x PCIe 3.0 und 3 PCIe 2.0 Slots verbaut wurden. Während erstere noch mit der alt bekannten Lane Steuerung von x16-x8-x8-x8 im 4 Way Betrieb arbeiten, müssen sich die PCIe 2.0 Slots lediglich mit einer x1-x1-x1 Ansteuerung begnügen. Zwar wurde ein PLX-Chip auf dem Mainboard verbaut jedoch ist dieser einzig und allein dafür da um sämtliche OnBoard-Geräte mit den nötigen Lanes zu versorgen. Gefreut haben wir uns auch als wir die Debug-LED, V-Check Points, Start sowie Reset-Button auf dem Mainboard wiedergefunden haben die kein Overclocker vermissen möchte. Der Sound wird hier von einem Realtek HD Audicodec EAX Advanced HD 5.0, EAX 3D und THX TruStudio PRO Chip ausgegeben, welcher klangvoll und klar für uns herüber kam und somit keine Beanstandungen zu befürchten hat. Das BIOS bietet alle Einstellungsmöglichkeiten und Features inkl. eines auf Linux basierendem Betriebsystem, womit es möglich ist aus dem BIOS heraus in das World Wide Web zu gelangen ohne ein extra Betriebssystem installiert haben zu müssen. Abgesichert ist man auch, auf dem Mainboard finden sich drei BIOS-Chips wieder, zwei für normale Nutzung, inkl. Backup und einer ist als programmierbarer Extra-Chip angedacht (bsp: LN2 BIOS). Das Layout des BIOS hat uns gut gefallen, da man nicht für jede Einstellung in ein Extra Menü gehen muss. Ein sogenanntes Militär Zertifikat befindet sich im Lieferumfang, dieses bescheinigt das auf dem Mainboard nur Bauteile höchster Güte zum Einsatz kommen und so für eine lange Lebensdauer sorgen sollen. Für unsere Test ist dies nicht ausschlaggebend, trotz dessen konnte das XPower II in Sachen Overclocking und Stabilität voll und ganz überzeugen. Mit 5450MHz CPU-Takt und sehr guten 2436MHz RAM-Takt im Quad-Channel-Modus sind wir absolut zufrieden und können ohne ein schlechtes Gewissen dieses Board für extremes Overclocking weiterempfehlen. Der Lieferumfang mit SLI, Crossfire Brücken, S-ATA Kabeln, V-Read Kabeln, usw. ist sehr umfangreich ausgefallen und lässt keine Wünsche offen. Preislich ist das Mainboard am 26.10.2012 mit rund 340 € zu haben, was unserer Meinung nach ok ist bei dem Gebotenen, jedoch gegenüber der Konkurrenz doch etwas zu hoch ausfällt. Am Ende können wir festhalten, dass sich das MSI Big Bang-XPower II, X79 nicht an den ersten Platz in unserem X79 Ranking schieben konnte und sich vom ASUS Rampage IV Extreme geschlagen geben musste, jedoch den Konkurrenten GIGABYTE mit dem hier angetretenen X79-UD5 hinter sich lassen konnte. Aus den oben genannten Gründen verleiht die OverclockingStation deshalb folgende Awards für das MSI Big Bang Xpower II X79