














| Set bestehend aus: Bewegungssteuerung + Kinect Adventures Xbox 360 + Infrarotkamera |
| Erlaubt Befehlseingabe per Stimme |
| Erkennt bis zu 2 Spieler gleichzeitig mit jeweils 20 Gelenkpunkten |
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Anhand von insgesamt 15 Spielen will Microsoft das Kinect auf der gamescom der breiten Masse präsentieren. Neben dem Sportspiel Kinect-Sports und den Abenteuer-Titeln Kinect Adventures und Kinectimals, sollen die Besucher unter Anderem auch einen ersten Eindruck des Kart-Rennspiels Kinect Joy Ride erhalten. Die Besonderheit dieser Titel besteht darin, dass der Spieler keinen herkömmlichen Controller bedienen muss, um das Spielgeschehen zu beeinflussen. Vielmehr soll er digitales Alter-Ego dank einer 3D-Kamera mit dem gesamten Körper steuern können.
Weiterhin will Microsoft erstmals das Spiele-Angebot für die Smartphone-Plattform Windows Phone 7 vorstellen. Um welche Titel es sich hierbei handelt, gab der amerikanische Software-Hersteller noch nicht bekannt. Allerdings sollen die Smartphone-Spiele pünktlich zum Weihnachtsgeschäft über den Xbox-Live-Service Microsofts erhältlich sein.
Entgegen vorheriger Meldungen hat Microsoft nun gegenüber dem englischen Spiele-Blog Kotaku dementiert, dass Kinect dank seiner detaillierten Auflösung die amerikanische Gebärdensprache ASL beherrschen könnte. Die Kamera des Geräts schafft laut Microsoft jetzt eine maximale Auflösung von 320x240 Pixeln, womit sie nun nur noch deutliche Bewegungen registrieren kann. Im Vergleich zu vorherigen Versionen, die mit 640x480 Bildpunkten auflösten, bedeutet das einen deutlichen Rückschritt, der auch die Spielergemeinde enttäuschen dürfte.
Die Gerüchte um die hohe Auflösung kamen zu Beginn der Woche auf, als ein von Microsoft eingereichtes Patent auftauchte. Darin erklärten die Entwickler, wie es mit Hilfe des kamerabasierten Steuerungsgerätes möglich sein sollte, sogar kleinste Fingergesten zu erkennen und in elektronische Signale umzuwandeln. Dies hätte die Verarbeitung komplexer Gestiken und Mimiken und somit die Erkennung von Gebärdensprache ermöglich.
Die Verantwortlichen bei Microsoft haben die Leistungsfähigkeit des Kinect nun wohl aus wirtschaftlichen Gründen heruntergefahren. Neben der reduzierten Auflösung soll auch ein Hauptteil der Berechnungen zukünftig auf die Konsole ausgelagert werden, was allerdings vorerst die letzte Veränderung an der Kinect-Ausstattung bleiben soll.


