Testurteil: "6.0/10"
Test: Einzeltest: Gauntlet - Seven Sorrows
Zitat: Pro: + Mit Freunden spassig
+ Lokalisation
+ Massig Action
Contra: - Nach kürzester Zeit langweilig
- Wenig Abwechslung
- Kaum Unterschiede zwischen den Klassen
Was soll ich zu Gauntlet noch viel sagen? Die Entwickler haben es wieder einmal nicht auf die Reihe gebracht, einen Alltime-Nostalgie-Titel gut in die dritte Dimension umzusetzen. Zuviele Schwächen im Leveldesign und derbe Schnitzer in der Präsentation verwehren dem Titel eine gute Wertung. Ausserdem wird der Schnetzelspass alleine nach zirka fünf Minuten zur Qual, denn ihr macht immer wieder das Gleiche: Einen Gegner nach dem anderen aus dem Weg räumen. Solltet ihr jedoch ein paar Kumpels zur Seite haben, macht das Schnetzeln erheblich mehr Spass. Wer jedoch ein abwechslungsreiches, spannendes und unterhaltsames Spiel sucht, sollte hier lieber die Finger davon lassen und zu anderen Genrekollegen greifen. Das gute alte Hack ´n´ Slay-Spielprinzip ist auch zu Zeiten modernster Technik nicht ganz von der Mattscheibe wegzudenken. Gerade alte Nostalgietitel wie Gauntlet werden immer -meistens ohne Erfolg- in die dritte Dimension übertragen. Ob Gauntlet: Seven Sorrows dieses Mal eine Ausnahme ist, erfahrt ihr in unserem Test. Im antiken Zeitalter lebte ein mächtiger Kaiser, der vier unsterbliche Helden an seiner Seite hatte, die für ihn kämpften. Aus unerklärlichen Gründen versuchte dieser Kaiser zusammen mit seinen sechs Ratgebern, diesen Kriegern ihre Unsterblichkeit zu nehmen und ließ sie, ganz wie Jesus, an Kreuze schlagen. Schließlich kam der Kaiser zu Einsicht ob seines Verrates und machte seine Entscheidung rückgängig. Jetzt gilt es für die vier Helden des Kaisers, die sechs plötzlich böse gewordenen Ratgeber zur Strecke zu bringen. So macht ihr euch auf, um einmal mehr das Böse zu vernichten. Zu Beginn des Spiels dürft ihr euch einen der vier Helden als fortwährenden Charakter aussuchen. Zur Auswahl stehen ein Krieger, eine Walküre, ein Magier und ein Elf.