Testurteil: "5.9 / 10"
Test: Einzeltest: Backbreaker
Zitat: Pro: + Steuerung leicht zugänglich; fordernder Karrieremodus, nicht zuletzt durch Aufund Abstieg; Arcardemodus „Tackle Alley“; Einsatz der Grafik-/Physik-Engine Euphoria kann überzeugen; schöne Animationen und Bewegungsabläufe; gut erklärendes Begleitheft in Deutsch;
Contra: Unausgewogenes Gameplay; Steuerung viel zu oberflächlich gestaltet; KI mit häufigen Aussetzern; keine besonderen Spielmodi; umfangarmer Online-Modus; sehr schwaches Spielerdesign; Hintergrund = Pixelmatsch; praktisch keine Präsentation vorhanden; langweiliger Sound; keine Kommentatoren; komplett in Englisch;
Die Steuerung ist unausgewogen und einfach viel zu oberflächlich gestaltet, die KI glänzt vor allem mit Aussetzern, der Umfang kann weder mit einer Lizenz, noch mit besonderen Spielmodi dienen, eine Präsentation ist praktisch nicht vorhanden und der Sound zeigt eindrucksvoll, dass auch er langweilen kann. Einziges, wirkliches Glanzstück von „Backbreaker“ ist der bereits im Vorfeld groß angekündigte Einsatz der Grafik-/Physik-Engine Euphoria. Was hier so an Bewegungen bzw. Aktionen auf den Bildschirm gezeichnet wird, ist wirklich aller Ehren wert. Allerdings: Dies allein genügt natürlich bei weitem nicht, um auch nur annähernd an den Genreprimus „Madden NFL 10“ heranzukommen. Zwar bietet die Footballumsetzung von „505 Games“ durchaus soliden Spielspaß zum Preis von unter 40 Euro, aber leider hat „Backbreaker“ auch so viele Macken, dass man es sich selbst als Fan der Sportart zwei Mal überlegen sollte, ob man sich diesen Titel wirklich ins heimische Regal stellen will.