Testurteil: "4.8 / 10"
Test: Einzeltest: Naval Assault - Killing Tide
Zitat: Pro: + Ganze 30 Missionen
Contra: Grafik von gestern, abstruse Story, sich permanent wiederholendes Umweltgebrummel (je nach Tiefe anders), ein Online-Mode den keiner spielt, mehr als unrealistisches U-Boot-Verhalten, das Sentinel kann immer nur ein Torpedo abfeuern, keine Fächer, keine Schleifen, keines der bekannten U-Boot-Manöver ist anwendbar
Bei Naval Assault handelt es sich keinesfalls um eine U-Boot-Simulation, sondern um ein astreines Arcadegame mit U-Boot Flair. Nichts an dem Spiel hat etwas mit einer realen U-Boot-Fahrt gemein und nichts von der erzählten Geschichte ist tatsächlich passiert. Davon abgesehen aber kann man durchaus etwas Spaß mit dem Titel haben, zumindest bis man das zweite U-Boot freigeschaltet hat ist das Spiel in der Lage einen bei Laune zu halten. Der größte Kritikpunkt an Naval Assault aber ist der Preis, denn für die empfohlenen 45 Euro erwartet man einfach mehr als ein Arcadegame, welches im XBL- oder PSN-Store besser aufgehoben wäre, zu einem Drittel des verlangten Preises. Auf den Punkt gebracht ist Naval Assault ein einfaches Spiel mit einfacher Grafik und ebenso schlichtem Gameplay. Nur selten kommt wirklich Spannung auf, meist sitzt man nämlich gähnend vor dem Screen und wartet die gefühlte Ewigkeit ab bis man das Ziel erreicht hat und endlich mal feuern darf. Dazwischen weicht man den unfair dicht verteilten Minen aus oder erwehrt sich unglaublicher Mengen von Bombern.