Test: Einzeltest: NZXT Sentry LXE - externe Touchscreen-Lüftersteuerung
Zitat: Die drei kleinen Cooler Master ziehen ein breitgefächertes Fazit mit sich. Zum einen haben wir einen Kühler, der leider nicht zu empfehlen ist. Das wäre der Hyper 101. Der kleine Kühler ist ein Ersatz für einen Boxed-Kühler geeignet, etwas leiser und etwas besser, aber ansonsten keine Besonderheit. Das wäre alles nicht weiter tragisch, wenn der Preis stimmen würde. Aber genau daran krankt der Kühler. Der größere Bruder Hyper TX3 ist stärker, bei einer besseren Leistung leiser und dazu noch günstiger. Die Konkurrenz ist demnach nicht bei anderen Herstellern zu finden, sondern in den eigenen Reihen. Das ist sehr tragisch, da der Cooler Master Hyper 101 kaum eine Daseinsberechtigung hat.
Der zweite Kühler mit gutem Ergebnis, ohne weit über die Konkurrenz heraus zu ragen, ist der Cooler Master Vortex Plus. Zu einem Preis von etwa 22 € bekommt man eine gute Leistung, die etwas über Kühlern wie Scythe Big Shuriken und EKL Alpenföhn Panorama liegt. Allerdings ist der Vortex Plus auch etwas höher, was ein Nachteil bei sehr kleinen Gehäusen sein kann. Ein guter Kühler welcher sich keine Schwächen leistet, aber auch ein Kühler welcher kaum aus der Masse heraus ragt.
Kommen wir zum Cooler Master Hyper 212, welcher in allen Bereichen glänzen kann. Sehr hohe Kühlleistung, ein günstiger Preis, keine größeren Schwächen, nahezu perfekt. In den Bereichen Kühlleistung-Lautstärke gibt sich der Hyper 212 bis 125 W TDP keine Schwächen und selbst bei 140 W TDP ist die Lautstärke nicht sehr hoch, sondern durchaus in einem Rahmen, der für die meisten mehr als ertragbar sein sollte. Trotz allen Lobes ist der Kühler nicht für starke Übertakter geeignet, hier wird die nur durchschnittliche Kühlfläche nicht mehr ausreichen. In kleinem Rahmen und bis 140 W TDP ist dies aber kein Problem. Nimmt man hier wieder den Preis vor Augen, kann die Empfehlung nur lauten: Kaufen.
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