Testurteil: "65%"
Test: Einzeltest: Street Racing Syndicate
Zitat: Pros:
+ gute Fahrphysik
+ röhrende Motorensounds
+ (optisches) Schadensmodell
+ nette GirlsClips
+ lizenzierte Autos & Tuningteile
+ Verfolgungsjagden mit Cops
+ z.T. gute GegnerKI
+ OnlineModus
Kontra:
- zu einfach (durch ÜberTuning+KI)
- PopUps
- ruckelanfällige Grafik (vor allem Cube)
- durchschnittlicher Soundtrack
- kaum neue Ideen (NFSUKlon)
- Strecken wiederholen sich zu oft
- verwaschene, unscharfe Optik (Cube)
- grobe Videos (PC)
- mangelhaftes Geschwindigkeitsgefühl
- Lags im Onlinemodus
- miese Synchronisation / Sprachausgabe
- lange Ladezeiten (Konsolen)
Schon in den ersten Minuten wird deutlich, dass sich SRS rücksichtslos an den Elementen der erfolgreichen NFS Underground-Serie bedient. Doch ebenso schnell wird klar, dass Namco diese Klasse einfach nicht erreichen kann. Grafisch hinkt man der Konkurrenz stellenweise deutlich hinterher und auch die Tuningmöglichkeiten, egal ob bei der Leistung oder Optik, fallen längst nicht so umfangreich aus wie beim Vorbild. Hinzu kommt ein Gegnerverhalten, das auf der einen Seite aggressiv und auf der anderen Seite viel zu gutmütig ist und den Rennausgang eher zur Glückssache oder meistens viel zu einfach für euch macht. Größtes Manko ist allerdings das viel zu niedrige Geschwindigkeitsgefühl, das euch wirklich nie den Eindruck vermittelt, einen PS-starken Boliden zu kontrollieren. Da helfen auch leider nicht mehr die gute Fahrphysik, das Schadensmodell, die röhrenden Motorensound oder die Clips der teilweise sehr attraktiven Girls, an denen Alice Schwarzer sicherlich ihre Freude hätte: SRS bleibt im Mittelfeld stecken und ist höchstens für solche Spieler interessant, die sich die Wartezeit auf Midnight Club 3 DUB Edition oder Juiced verkürzen wollen. Da die Cube-Version technisch deutlich schlechter ausfällt, solltet ihr in diesem Fall aber besser zu den anderen Konsolenfassungen oder der PC-Variante greifen.