Testurteil: "6.0/10"
Test: Einzeltest: One Piece - Pirate Warriors
Zitat: Pro: + Charaktere gut eingefangen
+ Tolle Animationen
+ Einfacher Einstieg
Contra: - Visuell spartanisch
- Ödes Leveldesign
- Kamera
- Geschichte schlecht erzählt
- Kämpfe eintönig
One Piece: Pirate Warriors glänzt in der Darstellung der Charaktere und der Umsetzung der Animationen. Der Manga-Stil wurde gelungen in die digitale Dimension geholt, indem man eine Mischung aus CGI- und Cel-shading-Look erreichte. Darüber hinaus sind die fantasievollen Attacken aus der Vorlage richtig sehenswert und innerhalb des fantastischen Universums durchaus als authentisch umgesetzt zu bezeichnen. Aber One Piece: Pirate Warriors hätte so viel mehr sein können. Bereits bei den leeren Hintergründen und den uninspirierten Levels fängt die Meckerei an und setzt sich bei der Betrachtung des Gameplays fort. Das Spiel ist nicht mehr als ein abgespecktes Dynasty Warriors im Comickleid. Obwohl der Manga doch eine so abenteuerliche Geschichte erzählt, muss sich der Spieler mit dem Kampf gegen unzählige plumpe Gegnerhorden begnügen. Was zu Beginn noch richtig Spass macht, artet bald, trotz Kombomöglichkeiten und Spezialattacken, in monotones Buttonmashing aus. Schade. Für Fans sicherlich einen Blick wert, alle anderen greifen bitte zur Buchvorlage. Der Pirat mit dem Strohhut und dem Gummiarm ist zurück. Geliebt, gelobt und nie vergessen, bringt Tecmo Koei die Manga-Vorlage auf den Bildschirm zurück und macht keinen Hehl daraus, dass man hier ganz uninspiriert vom hauseigenen Dynasty Warriors abkupfert. Während die liebevoll designten und animierten Charaktere glänzen, können das Leveldesign und das Gameplay lediglich ermüden. Auf der Suche nach dem Abenteuer