"Microverwacklungen" !! ansonsten: TOP !!
An dieser Stelle möchte ich jeden ansprechen, der sich eine NIKON mit 24 Megapixel anschaffen möchte: diese Sensortechnologie, und ich leite meine Erfahrung von der D5200 und D7100 ab, macht leider Schluss mit der uralten Fotografenregel: Verschlusszeit ohne zu verwackeln ergibt sich aus der Brennweitenlänge.
Also : 50mm = 1/60 Sek / 200mm = 1/250 Sek usw .
Testreihen aus der Hand mit D300 & D7100 nach dieser Regel erbrachten einfach zu viele unscharfe Aufnahmen auf Seiten der 7100!!
Vom Stativ mit " Spiegel Oben " und optimaler Blende: A3 Ausdrucke sind ein Traum!!
Schade: das ich bei der D7100 nun getrost ohne Verlust von 400 ASA ( vormals : D300 ) auf 800 ASA stellen kann , muss ich nun mit der doppelten Verschlusszeit " Bezahlen ".
Ciao,
GD
Ich bin ich über die D200, D300s und D7000 zur D7100 gestossen. Nach rund einem Jahr im Gebrauch, bin ich von der D7100 nur teilweise überzogen. Gegenüber der D7000 ist primär der bessere Autofokus hervor zu heben. Den grössten Sprung stelle ich jedoch bei den Objektiven fest. Alle meine Objektive, ob das 2.8 17-55 oder das 2.8 300, aber auch die Festbrennweiten von Zeiss zeigen an dieser Kamera einen deutlichen Leistungseinbruch. Wer die D800 hat, kennt die Anforderungen an die Objektive. Die D7100 ist in dieser Hinsicht noch anspruchsvoller. Hätte der LX- Sensor diese Pixeldichte, wären das 56 Megapixel. Auch Nikon hat diese Objektive noch nicht, um diese Sensoren voll zu bedienen. Nicht um sonst arbeiten alle Objektivhersteller mit Hochdruck an neuen Objektiven. Ein Stativ und genaues Arbeiten sind hier ebenfalls gefragt. Auch ein sehr präziser Autofokus wird hier verlangt. Ob der Phasenautofokus alleine bei diesen Auflösungen noch reicht, stelle ich in Frage. Nicht um sonst bieten heute viele den Phasen und Kontrast AF kombiniert an. Wer CNX2 verwendet, wird auch schnell feststellen, dass die Rauschunterdrückung in der Normal Einstellung bereits schon bei den den tiefen ISO Einstellungen eingreift. Die Verkaufszahlen bestätigen, die D7100 wird kein Renner.
Diva für exaktes Arbeiten
Eine sehr, sehr gute Kamera, die durchdacht auf die D90, D7000 und D600 konsequent aufbaut. Das Handling ist sehr gut und die Kamera solide gebaut. Das große ABER bezieht sich auf die extrem hohe Pixeldichte, die unglaublich genaues Arbeiten erfordert. Ohne Stativ und Spiegelvorauslösung ist kaum Top-Qualität aus der Kamera rauszuholen. Dies ist für mich ein noch wichtigerer Punkt als Top-Festbrennweiten, denn auch mit dem 16-85er oder 70-200/f4 sind die Resultate bei exakter Arbeitsweise super. Wenn man leicht verwackelte Hand-Aufnahmen wieder auf 12 MP mit Scharfzeichnungs-Logarithmus runterrechnet, hat man trotzdem noch die Qualität einer D90. Das Bild ist also nicht komplett verloren. Aber für Einsteiger und Gelegenheitsfotografen, die selten mit Stativ arbeiten, würde ich die Kamera nicht empfehlen. Bleibt besser bei 12 oder maximal 16 Megapixeln im APS-Format. Ein kleiner Bonus noch: Wenn es mal "Quick und Dirty" gehen muss, liefert die interne HDR-Verarbeitung meist ganz brauchbare Ergebnisse und man muss sich nicht zwangsläufig in der Postproduktion damit rumschlagen. Video ist OK, aber wenn einem motion pictures wichtig sind, sollte man sich eher die neuesten MFT G-Modelle von Panasonic ansehen.
Nach den ersten 600 Aufnahmen, bin ich doch recht zufrieden mit der Bildqualität. Es zeigt aber auch wie an der D800, wer sie voll nutzen will, auch der Sensor der D7100 braucht gute Objektive. Gerade bei Ausschnitt und starken Vergrösserungen wird das schnell sichtbar. Auch das Nikkor 2.8 17-55 kommt an dieser Kamera an die Grenzen. Die Festbrennweiten zeigen die besten Ergebnisse, grade die Objektive von Zeiss überzeugen. Was mir aber alle Bilder schnell zeigten ist die Tatsache, dass die Beugung bereits ab Blende 8 sichtbar wird. Bei grossen Abzügen kommt das zum tragen. Das sind halt die Schattenseiten von hochauflösenden Sensoren, und wer sie voll nutzen will, wird jedoch von den physikalischen Gesetzen immer mehr eingeschränkt. Da aber sowieso die meisten ihre Bilder runter skalieren und im JPG fotografieren, kommt das nicht so zum Tragen, auch das Rauschen geht dadurch zurück. Bei kleineren Abzügen braucht es auch keine Spitzenobjektive. Eine gute Kamera, aber 24 Megapixel auf dem DX-Sensor, sind für mich die absolute Grenze.
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