Testurteil: "8.2 / 10"
Test: Einzeltest: Trauma Center: Second Opinion
Zitat: Pro: + Noch immer ein sehr interessantes Konzept, das wie für die Wii geschaffen ist; cooler Comic-Stil, sofern man so etwas mag; Story mit einigen Wendungen und Überraschungen; Nozomi Weaver als neuer Charakter mit zusätzlichen Missionen.
Contra: Oft ähnliche OPs, da die Auswahl der Werkzeuge relativ gering ist; optisch keine Offenbarung; wenig verschiedene Melodien, die sich außerdem häufig wiederholen und ziemlich monoton klingen.
Noch nie waren Tumore und Polypen so unterhaltsam. Auch auf der Wii macht es unheimlich viel Spaß selbst eine Operation durchzuführen und von der hübschen Schwester assistiert zu werden. Weil die Grafik weit davon entfernt ist fotorealistisch zu sein, können auch sanfte Gemüter zum Skalpell greifen. Die Mischung aus Fachchinesisch und verständlicher Sprache ist ebenfalls sehr gut unter einen Hut gebracht worden. Natürlich fallen einige spezifische Begriffe, doch ihr wisst stets genau was gemeint ist. Die Wii-Remote lässt einen richtig ins Geschehen eintauchen und wird zu eurer virtuellen Hand. Das Auswählen der Werkzeuge mittels Nunchuk funktioniert ebenfalls prima. Durch zusätzliche Aufgaben, abseits des OPs - wie etwa Bomben entschärfen - wird für Abwechslung gesorgt. Das Herzstück ist aber auf jeden Fall das Behandeln von Patienten. Hier hätte man sich allerdings das ein oder andere Werkzeug mehr gewünscht, denn einige Vorgänge wiederholen sich durch die geringe Auswahl häufig. Wer die Herausforderung sucht und schon immer einmal Arzt spielen wollte, der kann bedenkenlos zugreifen. Durch die zusätzlichen Missionen mit Nozomi Weaver und einem anderen Ende wird ein wenig mehr geboten als in der DS-Version und Dank der drei Schwierigkeitsstufen kann sich nun jeder an den Skalpell wagen. Auch auf der Wii ist "Trauma Center" ein gutes, aber nicht sensationelles Spiel - ab in den OP!