Testurteil: "5 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Spuk im Schloss
Zitat: Spuk im Schloss ist ein schnelles Quartett mit besonderer Gruselatmosphäre, welches durch sein im Dunkeln leuchtendes Spielmaterial einen besonderen Reiz ausstrahlt. Jedoch gelingt es nicht, die bekannte, wirklich sehr simple Quartettmechanik zu überblenden: viel zu entdecken und lernen gibt es hier tatsächlich nicht. Zudem erfordert das Spiel im Dunkeln eine besondere, teilweise schwer zu realisierende Spielumgebung, muss der Raum doch verdunkelt und das Material zuvor aufwändig aufgeladen werden. Leider geht auch dieses Konzept nicht so recht auf - die Karten leuchten allgemein zu Matt. Auch ist es ärgerlich, dass die Gespensterkarten bei Dunkelheit gar nicht zu erkennen sind - klar, das Gesicht soll vor Rundenende nicht ersichtlich sein, allerdings hätte man den Körper oder zumindest dessen Kontur ohne Bedenken entsprechend gestalten können. Auf Grund dieser Mängel geht dem ja eigentlich unkompliziert und schnell gedachten Spuk im Schloss eine Menge an Übersichtlichkeit verloren. Für sehr junge Kinder halte ich es daher eher für ungeeignet - Ältere werden sehr schnell den Spaß daran verlieren. Wie so häufig bietet sich das Spiel trotzdem für die goldene Mitte als wirklich besonderes, wenn auch kurzweiliges, Spielerlebnis an.