Testurteil: "87%"
Test: Einzeltest: Panasonic Lumix DMC-GF5 mit X Vario 14-42 mm [Foto: MediaNord]
Zitat: Pro: + Sehr kompakte Systemkamera (auch mit Set-Objektiv)
+ Dank Touch-Display einfach zu bedienen
+ Ausgesprochen schneller Autofokus
+ Hochwertiges, schmuckes Gehäuse
Contra: - Set-Objektiv mit deutlicher Auflösungsschwäche
- Leistungsschwacher Blitz, kein Zubehörschuh
- Display zu dunkel und starr montiert
- Zoom und manueller Fokus etwas hakelig
Mit der Lumix GF5 bietet Panasonic eine äußerst handliche Systemkamera, die vor allem in Kombination mit dem flachen Zoom-Objektiv G Vario "Pancake Power-Zoom" 14-42 mm kaum größer ist als eine ausgewachsene Kompaktkamera. Pfiffig ist das berührungsempfindliche Display, über das sich die Kamera flott bedienen lässt. Da vergisst man schnell, dass die dezidierten Schalter und Knöpfe etwas klein ausfallen. Allerdings ist das hochauflösende Display starr angebracht und in heller Umgebung zu dunkel. Die Kamera ist umfangreich ausgestattet und bietet neben zahllosen Automatikfunktionen auch umfangreiche Möglichkeiten zur manuellen Konfiguration. Hervorzuheben sind der pfeilschnelle Autofokus sowie die zeitgemäßen Videofunktionen. Der Bordblitz ist leistungsschwach, die Möglichkeit zum Anschluss eines externen Blitzgerätes fehlt der GF5. Nicht in allen Belangen überzeugend ist die Bildqualität der GF5. Rauschverhalten und Detailwiedergabe sind zwar auf der Höhe der Zeit, der Dynamikumfang dürfte indes gerne noch etwas höher sein. Das sehr kompakte Set-Objektiv schöpft das Potential des 12-Megapixel-Sensors nicht aus, es löst nur mäßig auf. Größter Vorteil der Systemkamera Lumix GF5 im Vergleich zu einer ähnlich großen Kompaktkamera ist ihre Erweiterbarkeit. Somit empfiehlt sie sich in erster Linie für alle Fotografen, die ein handliches Kamerasystem wünschen, dabei aber auf einen externen Blitz verzichten können.