Testurteil: "91%"
Test: Einzeltest: Pentax K-30 mit smc DA 18-55 mm [Foto: MediaNord]
Zitat: Pro: + Sehr gute Ergonomie mit unter anderem zwei Bedienrädern
+ Flexible Stromversorgung
+ Spritzwassergeschütztes, modern designtes Gehäuse
+ Gute Bildqualität bis ISO 1.600
Contra: - Setobjektiv im Weitwinkel mit schwacher Randauflösung
- Weder Mikrofon- noch HDMI-Anschluss
- Nur mäßig schneller Autofokus
- In Standardeinstellung knallbunte Farben
Die Pentax K-30 bietet ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Ihr Kunststoffgehäuse ist mittels Dichtungen gegen Umwelteinflüsse geschützt und die Ausstattungsliste ist schier endlos, in ihr finden sich nur sehr wenige Lücken. Insbesondere besitzt die K-30 einige Besonderheiten wie den Glas-Pentaprisma-Sucher mit 100 Prozent Bildfeldabdeckung oder die zwei Bedienräder und das innovative Akkufach, das alternativ zum Lithium-Ionen-Akku mit Standard-AA-Zellen gefüttert werden kann. Auch die Bildqualität weiß zu überzeugen – vor allem bis ISO 1.600. Das Setobjektiv kämpft hingegen mit einer etwas schwachen Randauflösung im Weitwinkel, starker Verzeichnung und Farbsäumen. Dass es besser geht, zeigt das ebenfalls gemessene DA 50 mm 1.8, das hervorragende Ergebnisse liefert. Dennoch ist die K-30 ein echter Geheimtipp für Einsteiger- und Hobbyfotografen.