Testurteil: "93%"
Test: Einzeltest: Pentax K-5 II mit 18-55 mm [Foto: MediaNord]
Zitat: Pro: + Robustes, ergonomisches, spritzwassergeschütztes Gehäuse
+ Heller 100-Prozent-Sucher mit hochwertigem Prisma und Wechselmattscheiben
+ Bis ISO 800 exzellente und bis ISO 1.600 sehr gute Bildqualität
+ Überkomplette Ausstattung
+ Schneller Autofokus, der auch bei sehr wenig Licht noch arbeitet
Contra: - Durch die vielen Einstelloptionen etwas überfrachtetes, unübersichtliches Menü
- Ab ISO 6.400 sehr stark nachlassende Bildqualität
- Eingebautes Mikrofon nur in Mono
Die Pentax K-5 II ist eine robuste, super ausgestattete Kamera, die sich hinter der APS-C-Konkurrenz in keiner Weise zu verstecken braucht. Ihr abgedichtetes Magnesiumgehäuse fällt besonders kompakt und dennoch ergonomisch aus. Das Fehlen von Motivprogrammen deutet es an: Für Einsteiger ist diese Kamera nicht gebaut. Ansonsten findet man alle möglichen und unmöglichen Einstellungen und besondere Funktionen wie Intervallaufnahmen oder einen HDR-Modus, der sich in weiten Grenzen an das Motiv anpassen lässt. Gegenüber der K-5 hebt sich die K-5 II vor allem durch den schnelleren und zuverlässigeren Autofokus ab, der selbst mit sehr dunklen Umgebungen noch gut zurecht kommt, wo man durch den Sucher manuell nicht mehr zuverlässig fokussieren kann. Die Bildqualität weiß vor allem bis ISO 800 zu begeistern und ist auch bei ISO 1.600 noch sehr gut, fällt dann aber rasant ab. Aus dem 16-Megapixel-Sensor holt Pentax eine erstaunlich hohe Auflösung heraus. Wem das nicht reicht, der kann zur nahezu baugleichen K-5 IIs greifen, die nochmal knapp zehn Prozent Auflösung drauf legt. Nur vor moiréträchtigen Strukturen sollte man sich wegen des fehlenden Tiefpassfilters in Acht nehmen.