Testurteil: "befriedigend"
Test: Einzeltest: Philips 248C3LHSB (neue Revision)
Zitat: Optisch macht der Philips Moda auf den ersten Blick einen überzeugenden Eindruck. So kann das schlanke und flache Design mit den weißen und schwarzen Hochglanzflächen sowie den abgerundeten Ecken Akzente setzen. Auch die Betriebs-LED und die Bedienelemente sind zumindest vom Design her gut in Szene gesetzt. Selbst der filigrane Standfuß weiß zu überzeugen. Auf den zweiten Blick findet man dann aber doch einige Punkte die zumindest kritisch auffallen. Hochglanzoptik in allen Ehren, aber muss das selbst an der Stelle sein wo die Sensortasten positioniert wurden? Die sichtbare Metallumrandung des Panels im unteren Rahmenbereich mindert den ansonsten guten Eindruck bei der Verarbeitungsqualität und Optik merklich. Auch beim Thema Kabelmanagement ist nicht bis zum Ende gedacht worden. Eine schöne Rückseite mit lieblos hängenden Kabeln ist auch nicht jedermanns Geschmack. Die Ergonomie blieb leider komplett auf der Strecke. Die Bildqualität ist eigentlich gut, aber die Helligkeitsverteilung und die Ausleuchtung überzeugen nicht. Bei der Farbdarstellung und dem Blickwinkel leistet das TN-Panel aber gute Dienste. Schade hier wäre mehr drin gewesen. Die neue Revision kann die Bildaufbauzeit deutlich verkürzen und so ist der Philips Moda 248C3LH jetzt auch für Spieler geeignet. Die schnellen Schaltzeiten, die jetzt fast den Herstellerangaben entsprechen, werden aber mit zum Teil großen Überschwingern erkauft, dies kann bei schnell bewegten Bildinhalten zu sichtbaren Artefakten führen. Ob dies beim Spielen letztendlich stört, liegt an der individuellen Wahrnehmung des Nutzers. Mit etwa 210 Euro ist der Philips zwar nicht teuer, aber keineswegs ein Schnäppchen. Der Markt bietet hier zahlreiche günstigere Alternativen, wenn auch nicht immer mit einem so schönen Design. Trotz der deutlich schnelleren Reaktionszeit konnte sich der Philips Moda 248C3LH in der Gesamtwertung zwar verbessern, für eine "gute" Wertung reichte es aber nicht ...