Testurteil: "5 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Regenbogen-Land
Zitat: Was dieses Spiel so besonders macht, ist die Herausforderung mit den Farbtropfen die richtigen Farben im Regenbogen wieder herzustellen. Durch Kombinieren der (bereits auf dem Regenbogen abgedruckten) Primärfarben mit den Farbtropfen entstehen die Sekundärfarben. Ich fand das schon als Kind sehr spannend und auch die kleine Testspielerin war anfangs fasziniert. Leider tritt genau an dieser Stelle der große Schwachpunkt der Neuauflage dieses Spieles in den Vordergrund. Wo es in der Originalfassung noch flache Plastikchips in den Primärfarben waren, wurden in der Öko-Version dicke Glastropfen verwendet, die stellenweise die falschen Farben haben. Mit den gelben Tropfen funktionierte es noch ganz gut und die Spieler haben sich interessiert gezeigt, welche Farben an welcher Stelle des Regenbogens sichtbar werden, wenn man den Tropen dorthin legt. Leider verging das Interesse, den Regenbogen »richtig« zu vervollständigen, als die ersten andersfarbigen Tropfen ins Spiel kamen. Die blauen Tropfen sind viel zu hell, die darunterliegenden Farben verändern sich kaum. Die roten Tropfen sind viel zu undurchsichtig, man sieht gar nichts von den darunterliegenden Farben. Beide, rote und blaue, haben die falsche Farbe (keine Primärfarbe), wodurch ein korrektes Erzeugen der auf dem Regenbogen abgebildeten Farben nicht möglich ist (siehe Bilder). Die Tester verloren dadurch sehr rasch das Interesse an dieser Aufgabe.