Nach mehreren Defekten der Caplio R1V erhielt ich als Ersatz die Caplio R3, hatte aber auch diese mehrmals zur Reparatur einsenden müssen.
Pro:
Langes Zoom (7,2-fach als wesentlihe Kaufentscheidung), ausgezeichneter Service (Erreichbarkeit, Kulanz).
Contra:
Wiederholtes Versagen des Objektivs, mechanisch (Blockade des Objektivs) und el./ elektronischs (Farbstichigkeit der Aufnahmen).
Fazit:
Kein Vertrauen mehr in die Nachfolgemodelle und Wechsel zu Casio EX-H5 in der Hoffnung auf mehr Glück.
Belichtungsmessung lässt zu wünschen übrig
Habe die Kamera jetzt ca. 3 Monate und rund 1000 Fotos gemacht.
Zuerst das Positive. Die Kamera ist handlich und die Brennweite lässt fast keine Wünsche offen. Weiterhin lassen sich gewisse Einstellungen unter MY1 oder MY2 abspeichern und die ADJ-Taste mit individuellen Einstellmöglichkeiten belegen.
Die Belichtungsmessung lässt jedoch zu wünschen übrig. Ich habe inzwischen die Belichtung und den Blitz um jeweils -0,3 reduziert, dennoch sind viele Fotos im Innenbereich überbelichtet. Seltsam ist auch, dass die Verschlusszeit im Blitzmodus 1/38 Sek. beträgt - da darf sich nichts bewegen. Ich habe die ISO von 100 bis 400 hochgestellt - es hat sich nichts geändert. Leider lässt sich die Verschlusszeit nicht manuell einstellen, so dass man dies z.B. auf 1/60 Sek. stellen könnte, was bei dem verhältnismäßig starkem Blitz leicht ausreichen würde. Habe weiter oben gelesen, dass sich auf dem Display weiße Flecken gebildet haben, bei mir ist auf dem Display inzwischen ein lila Streifen (fast wie bei einer Spiegelung - aber es ist nichts auf dem Objektiv).
Schnelle Kamera der nichts entgeht
Habe Sie zugelelgt, weil ich Fotos in schneller Reihenfolge wünschte. Bin absolut zufrieden, was Ricoh auf die Beine gestellt hat. 4 Fotos in einer Sekunde und das ohne Ende; mit einer Scandisk Extreme III - Karte. Einfach eine gute Kamera. Alles übersichtlich und schnell einstellt. Kein langes Menuegeplänkel.
Das Beste von Ricoh, jedenfalls bis Heute. Und die Makroaufnahmen sind erste Sahne. Ein Blümelein von einem halben cm auf einem A 4 Blatt, formatfüllend in einer Schärfe, bravo Ricoh. Top belichtet. Dabei hat das Blümelein im Wind so gezittert, doch mit einer 1/1000-Sekunde knackescharf. Ganz einfach toll. Für die schellen Fotos und guten Makros… 5 Sterne.
gut - aber nicht völlig zufrieden
Kaufentscheidung war der große Brennweitenbereich 28 - 200 mm, sowie das hervorragende hochauflösende Display. Mittlerweile gibt es ja eine ganze Reihe von Kameras mit Weitwinkel und einem großen Zoombereich, doch nur wenige sind so kompakt wie die CX1. Die Bildqualität finde ich für die meisten Situationen recht gut, auch die Schnelligkeit. Manuelle Eingriffe lassen sich über Menü, Tasten und das Wahlrad logisch und schnell realisieren. Auch Blitzaufnahmen sind gut und farbecht ausgeleuchtet; die Blitzkorrektur habe ich auf -0,7 gestellt - so wird auch nichts überstrahlt. Nun aber zu den Dingen, die mich enttäuschen:
- Der Akku hält zwar recht lange, fällt dann aber äußerst schnell ab. - Der DR-Modus überzeugt mich absolut nicht: Statt Erweiterung des Dynamikumfanges sehe ich nur eine generelle Aufhellung, d.h. auch helle Partien werden damit (ungewünscht!) heller und verlieren damit Details. Der Effekt ist quasi nur identisch mit einer Belichtungskorrektur von +0,3. - Der Gesichtserkennungsmodus funktioniert recht unzuverlässig; bei einigen Modellen von Canon und Panasonic war er nach meinen Versuchen wesentlich treffsicherer (insbesonders auch bei entfernteren Gesichtern). - Einstellungsänderungen werden leider nach Aus-/Einschalten der Kamera nicht automatisch wieder auf die Standardwerte zurückgesetzt. Beispiel: Wenn man die Lichtmessung von Multi auf Spot geändert hat, dann kann es nach erneutem Einschalten der Kamera zu Fehlbelichtungen kommen, weil man vergessen hat, wieder auf Multi umzuschalten (Ist mir mehrfach passiert). Analoges bei Änderung auf Macro-Modus, Belichtungskorrektur, Blitzeinstellung etc. Von meiner Exilim EX-Z850 bin ich gewöhnt, dass man selbst festlegen kann, welche Änderungen nach Neueinschalten beibehalten werden und welche automatisch wieder auf Standardwerte gesetzt werden sollen. - Obwohl max. Displayhelligkeit eingestellt, ist bei Sonneneinstrahlung auf dem Display kaum etwas vom Objekt zu erkennen. Da hilft auch nicht die sonst großartige Auflösung! - Das Rauschen ist für meine Empfindung schon ab höher als 200 ISO recht bemerkbar. - Sicher nur ein Spezifikum meines Exemplars: Auf dem Display haben sich mehrere kleine helle Flecke gebildet, so als würde sich stellenweise die Displaybeschichtung (innen) ablösen. Das sieht man zwar nur im ausgeschalteten Zustand auf dem schwarzen Display; es stört nicht bei der Aufnahme, ist aber unschön und senkt den Wiederverkaufswert. Werde die 6 Monate alte Kamera einschicken; mal sehen, wie der Ricoh-Kundendienst darauf reagiert.
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