Testurteil: "84%"
Test: Einzeltest: Das solldu mal untersuchen lassen
Zitat: Pro: + cooles
+ neues Setting
+ kostengünstig
+ interessante Features durch Apokalyptische Pferde
+ viele Charaktere der Hauptkampagne wieder dabei
+ lustiger Halloween-Humor
+ wirkungsvolle neue Waffen
+ spaßiger Koop-Survival-Modus
Kontra: - geringe Questvielfalt
- wenn es auch nur Kleinigkeiten sind
- nur vier Zombieklassen
- die sich recht wenig voneinander unterscheiden
- Ende ernüchternd
Mit einem Unkostenbeitrag von knapp zehn Euro, kommt ein Untotensolobeitrag über gute sechs Stunden auf die Konsole. Das ist fair und sein Geld wert. Zusätzlich wird noch ein Survival-Koop-Modus beigelegt, der den Spielspaß bestens maximiert und über weitere Stunden beflügelt. Gemeinsam ist es eben einfach immer schöner. Ein wenig fad wirkt lediglich die Aufbereitung der einzelnen Missionen, die sich voneinander nicht genug unterscheiden, um frohlockende Arien darüber zu singen. Der Humor ist der Jahreszeit angemessen, keine Frage, aber das Gameplay ist längst nicht so erfrischend, wie man es aus dem Hauptspiel gewöhnt war. Und manchmal würde man sich doch den einen oder anderen Lückenfüller innerhalb des Spiels wünschen und nicht Pflanzen sammeln gehen, um einen Köder basteln zu können. Versteht mich nicht falsch – das neue Setting ist cool, die Charaktere nach wie vor klasse, der Halloween’sche Humor erfrischend lustig und ein Kauf sicher kein Fehler, aber für einen ganz großen Erfolg braucht es eben einen DLC á la „The Ballad of Gay Toni“ oder „Lost and Damned“. Über das Preisleistungsverhältnis kann man auf keinen Fall meckern. Übrigens gibt es das ultimative Standalone-Downloadpaket schon bald im Handel, das lediglich den herunterladbaren Zusatzinhalt verknüpft, ohne aber das Hauptspiel zu beinhalten. Und dank dem Preis von 29,95 Euro ist das auch etwas Schönes für Sammler und Digitalspiel-Hasser, die lieber etwas im Schrank stehen haben.