Nachdem ich die letzten Jahre viel mit der EOS D50 gearbeitet habe (die über jeden Zweifel erhoben ist), macht mir das private Fotografieren mit der NX 100 sehr viel Spaß. Die Bilder sind scharf und mit den Wechselobjektiven (30mm Pancake und 50 bis 200 Tele) hat man eine Systemkamera für alle Fälle. Die Bedienung ist hervorragend und man kann mit der Kamera alles machen, was man mit einer DSLR auch machen kann. Dabei ist die NX 100 sehr viel handlicher - und das bei einem großen APS-C-Sensor! Die JPG-Dateien begeistern mich nicht. Aber die RAW-Dateien sind allererste Sahne!
Ich denke, das System mit großem Sensor, kompaktem Gehäuse und Wechselobjektiven hat Zukunft. nachdem nun die Nachfolgekamera NX 200 auf dem Markt ist, sollte der Preis wieder etwas sinken. Wer in die anspruchsvolle digitale Amateurfotografie einsteigen will sollte jetzt zugreifen. Einen günstigeren und besseren Einstieg gibt es nicht
Nach meinen Tests mit der Samsung NX100 und der Sony NEX5 steht für mich der Nachfolger meiner Immerdabei fest. Es ist die NX100, welche für mich persönlich 'konkurrenzlos' das Duell gewinnt. Die Bedienung ist aller erste Sahne, der Autofokus ist beängstigend schnell und überrascht mich selbst im Vergleich mit der D90 und wirklich guten Objektiven immer wieder. Als richtig gut beurteile ich die Möglichkeit das AF Feld den Bedürfnissen nach in der Größe anzupassen! Dies hilft bei diversen Aufnahmen mit kleiner Blendenzahl diese auch wirklich effektiv einzusetzen da der Fokus wörtlich auf den Punkt stimmt! Meine Tests haben ergeben das dieser auch bei 'niedrigen' Kontrasten wunderbar funktioniert. Was ich leider von der Sony NEX5 nicht behaupten kann. Fehlfokussierungen sind bei der NX eher die Ausnahme. Die Bildqualität ist der der Sony NEX5 trotz des Dynamik Unterschiedes von -1,5 darstellbaren Lichtwerte (Graustufen) mindestens ebenbürtig!
Das angeflanschte 20-50mm Objektiv ist nicht das Non Plus Ultra aber immerhin ein Objektiv mit ED Element! Dafür verzichte ich gern auf einen optischen Bildstabilisator, da jenes Objektiv nicht korregiert ist, das heißt kein ED Element besitzt, welches 'sicher' stellt das die Grundfarben auf einen Punkt projiziert werden! Der einstellbare Brennweitenbereich des Kit Objektives ist alltagstauglich und für eine Zweitcam, sprich Immerdabei bei der Baugröße in Ordnung. Das Objektiv zeichnet recht scharf, im Vergleich mit meinem 16-85 Nikon fehlen ihm aber doch einige Punkte zu 100. Mit Festbrennweiten kann man es gar NICHT vergleichen! Die I-Funktion des Objektives ist ein nettes Gimmick, man brauchte es nicht unbedingt, da die Cam auch so hervorragend zu bedienen ist. Ich benutze es eigentlich gar nicht. Zu bemängeln habe ich das es Standardmäßig keine Gegenlichtblende gibt, die im 'Weitwinkelbereich' eigentlich zwingend erforderlich ist. Ich habe mir eine Leica Sonnenblende, 40,5mm für das Objektiv bestellt und hoffe das diese im WW Bereich Funktion zeigt.
Über die Bedienung habe ich mich schon kurz geäußert, da gibt es für mich nichts zu meckern! Bei einer neuen Cam muss man sich immer erst eingewöhnen, was aber bei der explizit intuitiv zu bedienenden Kamera kein Problem darstellt.
Kommen wir zu zum Display, welches bei vielen Kompaktkameras das Tor zur Bilderwelt ist, das heißt uns sehen lässt was wir aufnehmen. Das Amoled Display ist das Beste was ich als Display je gesehen habe. Ich vermisse Dank des sehr großen Blickwinkels kein Klappdisplay! Im Gegenteil, bei den Klappdisplays diverser Marken kann ich nicht von der Seite gucken wie bei der Samsung. Dies hat mir schon zu guten Aufnahmen verholfen.
Die ISO Einstellungen stehen bei mir auf 1/3 Stufe, so kann ich sehr dosiert die ISO anheben um meine Verschlusszeit dem gewünschten Wert bei diversen Lichtverhältnissen anzupassen. Hervorheben möchte ich die Möglichkeit der Schärfetiefen Kontrolle, der Speicherung des Belichtungswertes und des Fokus und die Rasterdarstellung auf dem Display.
Kommen wir zu einer der wichtigsten Eigenschaften einer Kamera, sie soll gute Bilder produzieren! Und da kann die NX100 in meinen Augen mehr als Punkten. Die Bildqualität der JPG Ausgabe ist nicht so gut wie bei meiner D90, was ich auch wegen des Objektives nicht erwartet habe, aber die JPG (superfein) haben gute Reserven zur Bearbeitung. Vor allem sind die Bilder sehr gut nachschärfbar! Ich fotografiere auch in RAW habe aber nicht immer Zeit und Muße für die Bearbeitung. Aber RAW braucht man auch nicht unbedingt, selbst Bilder mit 3200ISO sind Dank sehr guter Entrauschung als topp zu bezeichnen.
Als passionierter Amateur bevorzuge ich den A und M Modus und bin aber von den Szenen- Automatiken angetan. Diese sind nicht nur für einen Anfänger sehr hilfreich mit wenigen Einstellungen gute Bilder zu erzeugen. Was ich ausprobiert habe erzeugte ansprechende Aufnahmen!
Zum Handling ist noch zu sagen, das diese Kamera hervorragend zu halten ist. Sie
Immerdabei-Kamera Überrascht mit werkzeugartiger Qualität
Suchte was Kompaktes als Ergänzung zu meiner semiprofessionellen SLR-Ausrüstung. Dabei sollte der Absturz in Qualität und Handling nicht zu groß werden... Kurz gesagt: Ziel erreicht. Die Kamera lässt sich mit etwas Praxis verstehen und wartet für eine Kompakte über den großen SLR-Sensor hinaus mit erstaunlichen Features auf: Erweiterter Farbraum Adobe; Abblend-Taste, die sich belegen lässt mit One-Shot-RAW; Auto Weißabgleich lässt sich an den pers. Geschmack anpassen. Die Shift-Funktion im P-Modus ist mit dem gut erreichbaren Rädchen super zu bedienen. Das macht es einfach die Kontrolle über die Werte zu behalten. Die gekauften kompakten Objektive 20/50 (im Set), 30 mm sind erstaunlich leistungsstark und das 30er ermöglicht kreatives Foto-Handwerk. Empfehlenswert ist der Mini-Blitz mit LZ 20, lässt sich an die Decke schwenken. Contra (moderat): Der easy Schnappschuss-Modus lässt sich nicht hinsichtlich der Bildparameter trimmen (Schade beim Ausleihen). Farbabstimmung für verwöhnten SLR-Nutzer ein Hauch zu asiatisch (lässt sich aber im P-Modus etwas trimmen), es gibt bereits wichtige Firmware-Updates, die nicht in der produzierten Ware schon aufgespielt sind (also mit Geduld und ein wenig IT-Verständnis im Erraten, wie es nach dem Download geht - ZIP-Dateien erst entpacken und bin-Datei aus Ordner raus, dann auf SD - schaffte ich das);Body fühlt sich erst komisch glatt an, vermisste die professionelle Gummierung, doch Gewöhnung erstaunlich schnell, Objektive unterstützen sicheres Halten. Fazit: Ich lasse hier mal aus was Ralf alles schon positiv ins Licht gestellt hat und bestätige das, auch im Hinblick auf gute Akku-Laufzeit. Also diese Cam mit ihrem Rekord-Preis-Leistung-Verhältnis ist gleichermaßen etwas für Laien, die damit Spaß am Fotografieren entdecken können, wie auch verwöhnte SLR-Nutzer.
Ich war auf der Photo-Messe eines bekannten Photo-Händlers in München. Alle renommierten Hersteller hatten eigene Stände. Bei Samsung probierte ich die NX100, nachdem ich vorher Pana LX5, G1, Oly EPL1, Canon G12 + S95, Nikon P7000 probiert hatte. Was mich an der Kamera positiv auffiel war: sie war schnell, die Bildergebnisse (Speicherkarte hatte ich mit) waren auf dem Niveau einer G12. Die Farbtreue des autom.WA war (noch) OK/leicht grünstichig. Aber genau die Punkte, die von dieser Kamera gelobt werden haben mich eher abgeschreckt: Gehäuse- zwar metall, dadurch gute haptik, aber so glatt, dass sie mir beinah aus der Hand gerutscht wär. Menu - oh Gott, ich musste es mir vom Samsung-Mann erst erklären lassen (die bei jeder Kamera intuitive Helligkeitskorrektur hat der Samsungmann, obwohl geschult, überhaupt nicht gefunden). Akku: zu Beginn hatte der Samsung-Angestellte einen Akku aus dem Ladegerät, wir hatten mit Probieren und im Menu suchen nach der Helligkeitskorrektur etwa 30 Minuten verbracht. Dann fing er an zu blinken, dass er bald leer ist...
Vielleicht war es ja ein Vorserienstück, aber ich habe schließlich zur PEN gegriffen, obwohl sie langsamer als manche andere war, weil dort die Menus keine Erklärung bedürfen u. die Farben sowie Qualität der Bilder 1A war.
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