Testurteil: "4 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Die verbotene Insel
Zitat: Ich möchte dem Fazit ein Statement vorausschicken:
Ich hatte stark das Gefühl, die Intention der verbotenen Insel lag weniger darin, innerhalb des Genres Akzente zu setzen, sondern eher darin, Familien- und Gelegenheitsspielern zu zeigen "Übrigens, dieses Genre gibt´s inzwischen auch." (falls das bei dem Genreboom wirklich noch nötig sein sollte). Für diese These spricht auch die Tatsache, dass es beim Familienverlag Schmidt Spiele, und eben nicht bei Kosmos oder Pegasus herausgekommen ist. Nun bin ich seit Reiner Knizias seligen Genrepapa Der Herr der Ringe dabei, habe Roter November , Space Alert und eben auch der Insel "Großen Bruder" Pandemie abgefeiert, stehe Arkham Horror und Ghost Stories unverhohlen kritisch gegenüber und habe Der Hexer von Salem durchlitten (und das MEHRFACH!!! Ich bin schmerzfreier, als wohl so mancher dachte...)
Kurzum: Das Koop-Genre ist eines der Genres, in dem ich mich schlichtweg zuhause fühle, und so betrachte ich dann eben auch Die verbotene Insel.