Testurteil: "Gold Award"
Test: Einzeltest: Shuttle SZ77R5
Zitat: Positiv: + saubere Verarbeitung
+ Leistung
+ edle Erscheinung
+ durchdachtes Kühlkonzept
Negativ: - geringfügig hörbarer 92mm Lüfter
- Preis
Als Office-PC oder selbst als Gaming-Rechner ist das Shuttle SZ77R5 gut geeignet. Es bietet viel Leistung auf kleinem Raum. Das Mainboard ist komplett verkabelt, es muss nur noch mit CPU, Arbeitsspeicher und auf Wunsch mit Grafikkarte bestückt werden. Dann noch Festplatte und Laufwerk einbauen und fertig ist ein schlichtes, aber edel aussehendes PC-System, welches sogar im Wohnzimmer eine gute Figur abgibt. Mit knapp 330 Euro ist das Barebone jedoch kein Schnäppchen. Es kommen schließlich noch die Kosten für die zusätzlichen Hardware-Komponenten hinzu. Dafür ist das Barebone jedoch sehr durchdacht aufgebaut und bietet auch für größere Grafikkarten eine schöne Behausung. Bei einer Grafikkarte, welche 2 Slots belegt, ist unbedingt daran zu denken, dass der PCIe X4-Steckplatz überdeckt ist. Falls eine WLAN-Karte oder Ähnliches geplant ist, sollte das auf jeden Fall berücksichtigt werden. Nach soviel Lob muss aber auch etwas Kritik geübt werden. Im Betrieb und trotz geschlossenem Gehäuse ist der 92mm Lüfter, der die Abwärme der CPU nach draussen führt, doch ein wenig hörbar. Für jemanden, der Wert auf absolute Stille legt, ist dies jedoch Meckern auf hohem Niveau. Das Shuttle SZ77R5 überzeugt auf ganzer Linie, von der Ausstattung über die saubere Verarbeitung bis hin zum hochwertigen Design. Nur der Preis und der unter Last geringfügig hörbare Lüfter trüben die Freude an diesem tollen Barebone. Wir verleihen dem SZ77R5 aus dem Hause Shuttle trotz der kleinen Schwäche mit dem Lüfter den wohlverdienten Overclockingstation Gold-Award. Der Käufer erhält ein wirklich tolles System, welches er nach seinen Vorlieben mit Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte, Laufwerk und, bei Bedarf, mit einer zusätzlichen Grafikkarte ausstatten kann.