Testurteil: "7 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Pocket Rockets
Zitat: Die kleine Blechdose ist wirklich toll! Nicht nur bedruckt, sondern auch mit 3D-Prägung versehen. Auch der von taktischen Überlegungen geprägte Spielablauf weiß zu gefallen. Hier allerdings drei Kritikpunkte:
Zum einen gibt es immer wieder Wartezeiten, weil sich durch den Zug des vorherigen Spielers eine neue Situation ergibt, die der nächste Spieler erst ausloten muss. Spielt man in voller Besetzung zu viert, bleibt einem nichts anders übrig, als die aktuelle Situation zu nutzen; wirkliche Vorausplanung ist nämlich nicht mehr möglich.
Zum anderen ist das Spiel laut Box "ab 8 Jahre" (bzw. steht auf der Kartonversion "ab 10 Jahre") - das kann ich so nicht stehenlassen. Klar können Kinder ab diesem Alter das Spiel spielen. Vom sinnvollen Spielen ist man da aber noch ein gutes Stück weit entfernt! 12 Jahre würde ich als untere Altersgrenze angebracht finden.
Das Spielmaterial besteht aus recht kleinen Karten, die ab und an zu Verwechslungen führen. So beinhalten etwa die gelben Raketenspitzen viele blaue Elemente. Eigentlich hat jede Raketenfarbe ein Symbol zugewiesen, dieses findet sich aber nur auf Raketenwerft und Treibstofftanks; Triebwerke und Raketenspitzen fehlt dieses Erkennungsmerkmal. Auch nicht so leicht zu unterscheiden sind die Sonderfähigkeiten der Spitzen: "+1 Punkt", "+1 Karte" und "+1 Aktion" sehen sich sehr ähnlich.