Testurteil: "6 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Interstellar Mayhem
Zitat: „Interstellar Mayhem“ liegt eine gute Idee zu Grunde. Die Ausstattung ist für den Erstling eines Kleinverlags ausgezeichnet. Die auf der Spielschachtel angegebene Spielerzahl von zwei bis sechs, kann man getrost vergessen. Nur mit fünf oder sechs Spielern macht die Weltraumballerei wirklich Spaß. Mit weniger Spielern wird das Spielbrett zu groß und es entstehen Spielrunden, in denen nur versucht wird, sich in eine gute Schussposition zu bringen. Das wird jedoch nach ein, zwei bis drei solcher „actionloser“ Runden schnell langweilig. Wenn es darum geht Spieler weg vom PC und hin zum Brettspiel zu bringen, bietet „Interstellar Mayhem“ leider zu wenig, um dauerhaft zu motivieren. Das Hauptproblem ist sicherlich die Tatsache, dass durch den Zwang die Antriebspunkte auszufahren es sehr leicht passiert, dass man es einfach nicht schafft, sich in eine brauchbare Schussposition zu bringen. Oft killt man einen Gegner durch eine (erzwungene) Kollision und nicht durch gezielte Lasersalven. Die Grundidee des Spiels ist sehr gut und mit sechs Spielern kommt auch ein ausreichendes Maß Spielspaß auf, um das Spiel nicht ewig im Schrank verstauben zu lassen. Etwas mehr Feintuning an der Spielmechanik hätte aber mit Sicherheit nicht geschadet.