Testurteil: "5.5 / 10"
Test: Einzeltest: Cars Race-o-Rama
Zitat: Pro: + wie immer hübsch animierte Fahrzeuge; ordentlicher Umfang; neue als auch modifizierte Mini-Spielchen; umfangreiche Tuning-Möglichkeiten die mit dem Gewinnen von verschiedenen Rennen sehr gut ausgebaut werden können; neue Bereiche bzw. Areale vorhanden
Contra: sehr lange Ladezeiten; partiell heftiges Ruckeln; sehr starkes Kantenflimmern; z.T. sehr unfaire Gegner, die gesamt deutlich erstarkt sind; schlechte u. unlogische Kollisionsabfrage; eine total verhunzte Steuerung, die nicht nur viel zu sensibel (Stichwort Drift) und gesamt besehen zu ungenau geworden ist (partiell entwickeln die Fahrzeuge ein Eigenleben und fahren wohin sie wollen); Kurven fahren bzw. Driften ist vorzugsweise mit den Monstertrucks als auch den kleinen Fahrzeugen nur noch sehr schwer zu schaffen; nicht nur für junge Spieler liegt die Frustlatte sehr niedrig auf; unausgewogener Schwierigkeitsgrad
Auweia – das ging irgendwie ins Auge; Gott sei Dank ist Lightning ein Symphatieträger - sonst wäre Teil Drei, zumindest auf der PS2 total abgestürzt. CARS offeriert im dritten Akt durchaus kurzweiligen Spielspaß, der für jeden, der darauf Lust hat, geeignet ist. Optisch bietet der Titel gewohnte Kost, die aber leider auf der PS2 alles andere als eine attraktive Ausstrahlung vorzuweisen hat. Fehlende, bzw. sehr reduzierte Glanzeffekte, überaus matschige Texturen und extremes Kantenflimmern sind wahrlich kein Augenschmaus. Dass der Sound einmal mehr zwischen durchaus gelungen (bezogen auf den musikalischen Bereich) als auch wiederum nervig (Sprachausgabe) wandelt, dürfte sicher nicht wundern – das war in den Teilen zuvor auch der Fall. Am „schlimmsten“ sind erneut die sich wiederholenden Sprachsamples, die den vielen Autos in den Kühler gelegt worden sind. Dank einer Abschaltfunktion müsst ihr aber nicht lange damit leben. Am Rande sei erwähnt, dass die englische Tonspur im Vergleich ein Stück weit sympathischer wirkt (Anmerk.: Die Spielsprache richtet sich nach der Konsoleneinstellung – steht die Konsole auf deutsche Sprache, bekommt ihr auch deutsche Sprache serviert. Wirklich ärgerlich dagegen sind zum einen die sehr erstarkten Gegner als auch die wirklich missglückte und einfach nur verhunzte Steuerung. Funktionierte diese in Teil eins und zwei grundlegend ohne große Probleme, erweist sie sich jetzt als sehr nervenaufreibend. Vor allem jüngere Spieler könnten sehr schnell die Lust am Spiel verlieren, wenn sie die Rennen mit Monster-Lighning oder dem kleinen Guido wieder und wieder und wieder …. wiederholen müssen. Zu sensibel, zu ungenau, partiell auch zu störrisch und einfach technisch total am Ziel vorbei geschossen, stellt die Steuerung, neben der Optik, den größten Kritikpunkt dar, welcher selbst Fans der knuffigen Autos mit Sicherheit enttäuschen dürfte. Erschwerend kommt hinzu, dass die PS2-Steuerung im Vergleich mit den anderen Plattform-Ablegern obendrein träge und schwerfällig erscheint – vom sensiblen Driftverhalten einmal abgesehen. Fans des roten Flitzers sollten am besten für sich entscheiden, ob sie in Radiator Springs weitermachen wollen – oder auch nicht. Kleine bzw. jüngere Spieler bzw. deren Eltern sollten den Titel versuchsweise erst einmal ausleihen und ausprobieren, ob die Nachwuchs-Schumis mit der gebotenen Kost klar kommt.