Testurteil: "52%"
Test: Einzeltest: Kampf den Controller-Buttons
Zitat: Pro: + Über 90 Charaktere
+ 40 Missionen
+ Jeder Charakter besitzt eigene Attacken und Waffen
+ Waffensystem bietet etwas Dauermotivation
Kontra: - aber das Gameplay bleibt monoton
- Die Optik ist die selbe wie vor Jahren
- Levels wurden aus dem ersten Teil wiederverwendet
- Extrem nervige KI
Koei hat es wieder mal verschlafen, der Reihe irgendeinen Fortschritt zu verpassen. Die meisten der genannten "Neuerungen" gegenüber "Dynasty Warriors" und "Samurai Warriors" gab es auch schon im Vorgänger. Dass nicht mal optische Veränderungen merkbar sind, grenzt schon beinahe an Sturheit. In dieser Form kann der Titel nur etwas für Fans sein. Die freuen sich bestimmt über den noch größeren Umfang. Klar, 90 Charakterklassen, 40 Missionen, fünf Kampagnen - das klingt alles spitze. Doch was bringt es, wenn man schon nach 30 Minuten das komplette Gameplay kennengelernt hat und sich dabei fortan nichts mehr ändert. Masse ersetzt noch lange keine Klasse, und obwohl "Warriors Orochi 2" im Grunde ein solides Spiel ist, ist es doch nichts anderes als eine Kopie. Besser gesagt eine Kopie der Kopie der... Die Serie entwickelt sich einfach nicht weiter. Und so viel Tiefgang, als dass sie das rechtfertigen könnte, besitzt sie wahrlich nicht. Für eine halbe Stunde macht das Malträtieren meines Gamepads durchaus Spaß, doch danach bin ich auch froh, es wieder weglegen zu können. Zum einen, weil mir die Finger weh tun. Und zum anderen, weil ich anschließend etwas spiele, für das mein Gehirn wieder aus dem Stand-By-Modus aufwachen muss.