Testurteil: "74%"
Test: Einzeltest: zu Duke Nukem Forever: Was lange währt, wird nicht immer gut
Zitat: Pro: + Wer hätt’s geglaubt: Es ist noch erschienen
+ großartiger Humor
+ Interaktion mit vielen Gegenständen möglich
+ Passagen im Monster Truck und ferngesteuerten Auto sind actionreich
+ viele
+ unterschiedliche Waffen
Kontra: - lange Ladezeiten
- veraltete Grafik
- schlecht gesetzte Savepoints
- KI ohne Plan und Taktik
- eintönige Monsterwellen
- welche sich immer wiederholen
- Moorhuhn-Passagen
- langatmige Abschnitte
Duke Nukem Forever ist unglaublich witzig: die Sprüche, die Frauen, der Alkohol – es ist Alles beim Alten geblieben. Ohne Rücksicht auf irgendwelche Sittenwächter darf Mann hier mal ganz einfach Mann sein und gepflegt das Hirn ausschalten. Das macht die KI leider auch zu gern und ich glaube, die Entwickler waren bei der technischen und grafischen Umsetzung auch nicht so ganz bei der Sache. Das Spiel ist ein bisschen wie ein Autounfall: Man möchte nicht hinschauen, kann aber auch nicht wegblicken. Das liegt einfach an dem derben, niveaulosen Humor, der genau meinen Nerv trifft, was aber auch nicht über die inhaltlichen Schwächen hinwegtäuscht. Hätte man noch ein paar mehr Monstertypen eingefügt und dem Spieler mehr Möglichkeiten gegeben, käme einem das Spielen aber vielleicht nicht wie Arbeit vor. Fans des Dukes sollten trotzdem über einen Kauf nachdenken, einfach um noch einmal in Nostalgie zu schwelgen, denn unser Muskelprotz ist zumindest ganz der Alte geblieben. In den vergangenen vierzehn Jahren hat er bestimmt nicht viel mehr gemacht, als irgendwelche Frauen zu beglücken. Wer kann da schon an sich selbst arbeiten?! Die PC-Fassung hat ein paar Prozentpunkte mehr bekommen, da die technische Umsetzung besser geglückt ist. Wer die Wahl hat, ist also gut beraten, von der Playstation3- und Xbox360-Version die Finger zu lassen.