Testurteil: "65%"
Test: Einzeltest: The Great Escape
Zitat: Vom Ansatz her macht „The Great Escape“ alles richtig. Die spannende Filmstory gibt viel her und das wird auch weitgehend ausgenutzt. Sehr abwechslungsreiche und gut inszenierte Missionen machen viel Spaß und sind auch mal für die eine oder andere Überraschung gut. Doch jetzt kommt das große Aber. Während man in den Schleichmissionen, wenn sie sich auch teilweise recht gleich spielen, noch recht gut durchs Spiel kommt, überwiegt bei Feuergefechten eindeutig der Frust. Aus der normalen Perspektive ist es einfach nicht möglich Gegner zu treffen, die weiter als fünf Meter entfernt stehen, da ändert deren relative Blödheit wenig. Spätestens bei drei Soldaten mit Maschinengewehren wird man sich fragen, warum die Entwickler es nicht für nötig erachteten, dass der Spieler beim Schießen ausweichen oder hinter Deckungen springen kann. Diese gravierenden Fehler machen das Spiel - mangels Alternativen - lediglich für Liebhaber des Filmes zu empfehlen. Allen die das Weltkriegs-Szenario lieben, empfehle ich Call of Duty und wer Schleichen will, ist bei Splinter Cell um Längen besser aufgehoben.