Testurteil: "33%"
Test: Einzeltest: Brave: A Warrior´´s Tale Xbox 360
Zitat: Pro: gute deutsche Sprecher einfache Steuerung Kampfsystem mit Nah- und Fernkampf sowie Magie
Contra: eckige Modelle schwache Kulisse Kameraprobleme schwache Animationen oft nutzlose Minimap Kampfsystem ohne Wumms Grafik- und Clipping-Fehler
Was bleibt am Ende dieses Spiels, dessen Versatzstücke in einer trüben Designpfütze verlaufen? Fünf bis sechs Stunden vergeudete Lebenszeit, Kämpfe ohne Wumms, ohne pompöse Höhepunkte, ohne Spannung und Nervenkitzel. Brave fuchtelt wie ein hölzerner Dummy vor einer Kulisse, die zwar landschaftlich eine zufriedenstellende Palette abdeckt, euch aber immer wieder über ihre Ecken und Kanten stolpern lässt. Eine Welt, deren Leb- und Seelenlosigkeit selbst den GameCube oder das Nintendo 64 spöttisch kichern ließen. Den Todesstoß empfängt das Indianerabenteuer aber, wenn die Kamera mal wieder eine Baumfassade zeigt, statt einen Wolf einzufangen, der deppenhaft im Kreis rennt. Oder durch das uninspirierte Missionsdesign. Oder die Minimap, die bestenfalls als grober Anhaltspunkt fungiert und die wichtigen Pfade oft bockig versteckt. Am Ende bleibt nicht mal ein Spiel für die Kleinen, sondern lediglich ein fliegender Wechsel. Es braucht nur drei Handgriffe und das oberste Gebot: Xbox-360-Stecker raus, Wii-Stöpsel rein, Twilight Princess einlegen und Spaß haben.