Testurteil: "80%"
Test: Einzeltest: Devil May Cry 3: Special Edition
Zitat: Pros:
+ spannend inszenierte Story
+ umfangreiche KomboMöglichkeiten
+ cooler Hauptcharakter
+ stimmungsvolle Zwischensequenzen
+ sechs verschiedene GrundKampfstile
+ zahlreiche versteckte Gimmicks
+ gute Akustikkulisse
+ nahezu auf Null reduzierte Ladezeiten
+ Special Edition mit neuen Features
Kontra:
- kaum Kontrollpunkte in den Abschnitten
- ClippingFehler
- grafisch nicht auf der Höhe der Zeit
- sehr steile Lernkurve
- mit Maus/Tastatur nahezu unspielbar
- sporadische Abstürze
Auch auf dem PC gibt Dante eine gute Figur ab - zumindest eine bessere als die Kollegen Samanosuke & Jacques Blanc aus Onimusha 3. Optisch mit einigen Texturschwächen belegt, bleibt Devil May Cry 3 inhaltlich ein empfehlenswerter, aber gewöhnungsbedürftiger Action-Titel. Allerdings nur, wenn man Dante mit dem Pad steuert - mit Tastatur und Maus wird das Monster-Gemetzel nahezu unspielbar. Doch Coolness, abwechslungsreiche Schwert- und Pistolenschlachten mit Kombos en masse sowie der fordernde Schwierigkeitsgrad waren in dieser Form noch nicht auf PCs zu sehen. Allerdings bergen Dantes Eskapaden auch einen Hang zu theatralischen Übertreibungen. Wer wie ich auf klassische Hong Kong-Action steht und noch nicht das Vergnügen hatte, sich auf der PS2 mit Dante in die Hölle zu begeben, wird sich an den überzeichneten Charakteren und der spannenden Story ebenso erfreuen können wie an den überzeichneten Kämpfen.