Testurteil: "81%"
Test: Einzeltest: Zwischen Klartraum und Straßenasphalt - Driver: San Francisco
Zitat: Pro: + Abwechslung durch das „Shiften“
+ Große
+ offene Spielwelt
+ Viele
+ reale Autos
+ Unterschiedliche Multiplayer-Modi
+ Fahrphysik ist schnell erlernt
+ Schöner Humor
Kontra: - Story nicht sonderlich motivierend
- aber leider ohne
- wirkliche Abwechslung
- Einbrüche der Performance im Splitscreen-Modus
- Mittelmäßige Texturen
Im ersten Moment denkt man: „Oh mein Gott, was haben die sich dabei nur gedacht?“, doch dann entwickelt man eine große Freude für das Shiften. Wenn einem die neue Art des Autodiebstahls erst einmal ins Blut übergangen ist, eröffnet sich einem eine völlig neue Welt der Rennspiele. Es ist schneller, action- und abwechslungsreicher. Natürlich muss man sich auf so etwas auch einlassen -wer auf der Suche nach einer richtigen Simulation ist, sollte eine große Umleitung um diesen Titel nehmen. Zwar ist die Story ein bisschen dünn, von Zeit zu Zeit sogar belanglos, trotzdem macht es Spaß durch die Straßen von San Francisco zu düsen. Die Entwickler haben mit vielen, kleinen Herausforderungen und Nebenmissionen einen interessanten Schauplatz für einen spannenden Rennzirkus geschaffen. Kleine Details, wie Gespräche mit den unwissenden Beifahrern sind ein Garant für witzige Momente. Trotzdem hat Driver: San Francisco auch seine Schwächen: Irgendwann wiederholen sich die Missionen in ihrer Ausführung und das neue Feature wird bis auf den letzten Tropfen ausgelutscht. Nach den ersten Kapiteln stellt sich allmählich ein Gefühl der Gewohnheit ein; die Entwickler arbeiten bestimmte Muster ab, die zwar Spaß machen, aber nicht mehr den gewissen Kick liefern. Wer trotzdem mal wieder Lust auf einen Arcade-Racer hat, kann in Ruhe Platz nehmen, sich anschnallen und Gas geben.