Testurteil: "47%"
Test: Einzeltest: Star Trek: Encounters
Zitat: Pros:
+ Williams Shatners Stimme...
+ Story umspannt sämtliche Star TrekSerien
+ großer orchestraler Soundtrack
+ OriginalSchiffe und Charaktere
+ farbenfrohes Universum
Kontra:
- ... ist die einzige (schlechte) Sprachausgabe
- unglaubwürdig wendige Schiffe
- Handlung wird in allen Äras nur angerissen
- bekannte Charaktere gehen völlig unter
- viel zu wenig Aufträge
- eintönige Einsätze
- wenig Übersicht in großen Schlachten
- enttäuschendes "Archiv"
- lange Missionen ohne Speichermöglichkeit
Lizenzspiele - damit ist in diesem Fall leider alles gesagt. Encounters ist eine lieblose Ballerei, die ihr großes Versprechen nie einlöst. Ihr fliegt zwar durch sämtliche Äras der Star Trek-Geschichte, doch es gibt weder glaubhafte Charaktere noch existiert eine spannende Handlung. Über William Shatners Monologe vor jedem Einsatz decke ich lieber den Mantel des Schweigens. Dabei könnte ich den Mangel an Hingabe seitens der Entwickler sogar verkraften, wenn ich wenigstens packende Weltraum-Duelle erleben dürfte. Doch die Aufträge ziehen sich in die Länge und die Gefechte wirken zu beliebig als dass sie mich mitreißen würden. Zum Ziel fliegen, Gegner zerbröseln, weiterfliegen - mehr können die Entwickler nicht bieten. Immerhin wird den Fans wenigstens lauwarm ums Herz, wenn Phaserfeuer durch die schicken Nebelbänke zischt und die orchestrale Musik Erinnerungen an Jerry Goldsmiths Soundtracks weckt. Und ja: Sobald es denn einmal gegen ein Dutzend feindliche Schiffe zur Sache geht, wird Encounters tatsächlich zum halbwegs unterhaltsamen Spektakel. Den Rest der Zeit enttäuscht es jedoch sowohl als Spiel zur Serie als auch als Action-Titel.