Testurteil: "5 von 5 Sternen"
Test: Startersets
Zitat: Die Oberklasse hält, was sie verspricht, nämlich solide Technik mit kleinen Komforteinbußen, und das zum Preis, der nicht nach einer Produktpräsentation in der Glasvitrine riecht. Den Schwerpunkt für die Features, die ein Tablet unbedingt braucht, setzt jeder Hersteller an anderer Stelle: Archos nutzt weitgehend die Technik aus dem kleineren Bruder, bis auf den Bildschirm und die Kapazität des internen Speichers fand beinah alles seinen Platz in dem größeren Gehäuse. Der Bildschirm verzichtet auf eine harte Glasoberfläche, weil das Tablet damit wahrscheinlich dicker würde. Odys setzt gar komplett auf die preiswertere Technik mit resistivem Touchscreen, der lässt zwar keine so umfangreiche Gestensteuerung zu, Odys hat das eingesparte Geld dafür sinnvoll in internen Speicher investiert; satte 4 GB sind beim Xtreme eingebaut, die lassen sich zudem mit einer microSD-Karte aufstocken. Die Modelle von Point- Of-View und Viewsonic werden eindeutig in der gleichen Fabrik gefertigt, allerdings nach leicht unterschiedlichen Vorgaben. Gleich ist der verwandte Dual-Core-Prozessor, der den Tablets ordentlich auf die Sprünge hilft. Unterschiede gibt es in der Verarbeitung, wo das ViewPad den Kürzeren zieht, und in der Ausstattung, wo der Testsieger dann eindeutig die Nase vorn hat. Wer seine Prioritäten kennt und das Tablet danach auswählt, kommt zum halben Preis der Spitzenklasse oder noch günstiger an ein leistungsstarkes Tablet – allerdings ohne den Neidfaktor, den die Spitzenklasse bei den meisten Mitmenschen auslöst.