Testurteil: "7.8 / 10"
Test: Einzeltest: Crash Bandicoot Fusion
Zitat: Pro: + lustige Ansammlung von 25 Minigames, motivierendes Sammelkartenund Tauschfeature, einfaches und sehr leicht zugängliches Gameplay
Contra: nichts für anspruchsvolle Spieler, optisch nicht immer optimal
Eine schmucke Ansammlung von 25 kurzweiligen Minigames, garniert mit trickreichen Zwischenlevels und dazu noch die prominente Patenschaft von zwei altbewährten Videospielhelden - was will man eigentlich mehr? Dies gilt zumindest dann, wenn man sich mit den überaus einfach gestrickten Minigames zufrieden stellt, denn Anspruch oder gar Innovationen sucht man hier vergebens. Alle Spielideen sind nur geklaut oder aus anderen Teilen der Serie übernommen worden, lediglich die Tausch- und Sammelfunktion ist ein nettes Feature, das vernetzten Nintendo-Jüngern viel Freude bereiten wird. Normalerweise hätten beide Spiele die gleiche Wertung haben müssen, zumindest ist dies bei zweigeteilten und verlinkbaren Spielen dieser Machart zu erwarten gewesen. Leider aber wirkt Spyro um einiges unbeholfener und sieht nicht nur optisch wesentlich durchschnittlicher aus, sondern kann auch mit den enthaltenen Minigames weniger überzeugen. Spyro hätte man halt einfach nicht so lieblos in die 2D-Perspektive hieven sollen, dann wären auch wir dem kleinen Pixeldrachen zufrieden gewesen. Große Fans des kleinen Drachen, können dennoch zugreifen, schlecht ist die eine Hälfte der ungewöhnlichen Fusion noch lange nicht, nur ist man mit Beutelratte Crash einfach viel besser beraten und hat mehr vom Geld: Hier stimmen Optik und Sound, zudem ist man die ulkigen Minigames aus seinen anderen Abenteuern bereits bestens gewohnt. Spieler mit einer Vorliebe für einfach gestricktes Gameplay können durchaus zugreifen, ein kleines Spielchen in der U-Bahn ist mit Crash und Spyro Fusion immer wieder witzig.