Testurteil: "64%"
Test: Einzeltest: Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Zitat: Tops: + Gutes Smack-Gefühl
+ Wechselbarer Charakter mit bereits gesammelter Erfahrung
+ 2 (offline) bis 3 (online) Spieler Koop
Flops: - Aufgesetzte Rollenspiel-Elemente
- Demotivierendes Level-Up-System
- Belanglose und vorhersehbare Story
- Kein Herr-der-Ringe-Feeling
- Fehlende Abwechslung
Abschließend lässt sich nur sagen, dass sich Snowblind bei der Ankündigung des Spiels wohl selbst überschätzt hat, da es den Entwicklern nicht gelungen ist, ein actionreiches „Hack-and-Slash-Abenteuer“ auf den Markt zu bringen, das mit gegenwärtigen Genrekonkurrenten mithalten kann. Nahezu alle Elemente aus „Der Krieg im Norden“ wurden vorher bereits besser umgesetzt und implementiert. In Anbetracht eines demotivierenden Level-Up-Systems, mangelnder Abwechslung, einer anspruchslosen Handlung und einer Illusion eines Rollenspiels kann ich nicht zu einem Kauf des Spiels raten. Die Entwickler haben sich offensichtlich zu viel vorgenommen oder sich zu stark von ihrem eigenen Selbstbewusstsein blenden lassen, sodass „Der Krieg im Norden“ zu viele Baustellen aufweist, um es ein fertiges und durchdachtes Spiel nennen zu können. Zudem dient der Einzelspieler wohl eher dazu, zu veranschaulichen, wie viel unterhaltsamer das Spiel im Koop-Modus ist. Gemeinsam mit einem Freund kann das monotone „Button-Mashing“ nämlich durchaus belustigen. So kann ich bestenfalls nur dazu raten, sich das Spiel einmal für 1-2 Tage auszuleihen und es mit einem Freund im Koop durchzuspielen.