Testurteil: "53%"
Test: Einzeltest: Xelibri 7
Zitat: Unter dem Markennamen „Xelibri“ brachte der Elektronikkonzern Siemens in seiner ersten Kollektion vier und später, in der zweiten, noch mal vier Handys auf den Markt, also insgesamt acht. Im Frühjahr 2003 war der Startschuss für die Neulinge gefallen. Wobei sie bereits vorab unter der Adresse www.xelibri.de zu bestaunen und unverbindlich zu bestellen waren ( diese Seite gibt es nun aber nicht mehr. Tippt man die Adresse ein, so wird man an die Hauptseite von Siemens weitergeleitet ). Mit ihrem außergewöhnlichen Design zogen und ziehen sie noch heute Blicke auf sich. Ihre Zielgruppe sollten modebewusste Handyliebhaber sein, die bereit sind, für das passende Handy zum Outfit zwischen €199-€399 ( ohne Vertrag bei Markteintritt) hinzublättern. Die ersten 4 Modelle erschienen mit einem Monochromdisplay, die weiteren vier hatten dann bereits schon ein Farbdisplay. Leider schaffte Siemens es nicht, die Handywelt von seiner neuen Marke zu überzeugen. Auch der zweite Versuch, mit leichten Verbesserungen des Handyumfangs, brachte nicht den erhofften Erfolg. So außergewöhnlich, wie ihr Design, so selten gibt es Abnehmer für die teuren Schmuckstücke ohne viel Funktionalität. Das Fazit liegt auf der Hand, Siemens mobile hat sich dafür entschieden, die Marke bereits nach der zweiten Kollektion einzustellen, wie ein Sprecher gegenüber dem Handelsblatt verkündete. Als Designerhandy für den Luxusliebhaber an den Markt gegangen, findet sich das Xelibri heute auf dem Wühltisch einiger Discounter und anderer Anbieter für Spotpreise wieder. Umso spannender ist, wie die designstarken Handys im inside-handy-test abschneiden. Im Test befinden sich die Modelle der zweiten Kollektion. ( Xelibri 5-8 )