Testurteil: "16/20"
Test: Einzeltest: Professor Pünschge
Zitat: "Professor Pünschge" ist kein Spiel für Zwischendurch, da die Spieler sich schon geistig anstrengen müssen die Aufgabenlogik herauszufinden. Das Spiel selbst kann dem ein oder anderen dabei etwas trocken vorkommen, da ein Spielzug immer nur aus Überlegen und Spielfeldtippen besteht. Bei der gemeinsamen Spielweise herrscht mehr Kommunikation zwischen den Spielern. Allerdings können hierbei auch eher introvertierte Spieler von extrovertierten Spielern untergebuttert werden. Die kompetitive Spielweise ist zwar ruhiger, aber dafür kann jeder zeigen was er drauf hat. Hier kann im Gegenzug allerdings auch die größte Langeweile auftreten, wenn viele Personen mitspielen und diese lange überlegen. Im Notfall eine Sanduhr zur Hilfe nehmen. Für den Spieler des Professors ist diese Variante tendenziell interessanter, da er durch das Erhöhen des Wetteinsatzes und dem rechtzeitigen Ausstieg, also nehmen des Wetteinsatzes, gut zocken kann. Größter Diskussionspunkt dürfte die Gestaltung des Spielplans sein, da dieser schon sehr an ein Kinderspiel oder an einen Prototyp erinnert. Dem Spiel tut das zwar keinen Abbruch, aber es ist halt nicht unbedingt ansprechend. Das Spiel selbst bedarf auch ein wenig an Gewöhnung, da die Logik erst verinnerlicht werden muss. Vor allem das Einbeziehen der Gebiete (Wald, Gebirge,…) wird am Anfang häufig vergessen. "Professor Pünschge" ist auf jeden Fall gut geeignet für alle Freunde von Denkspielen. Wer mehr Abwechslung sucht oder wem Denkspiele eher nicht so liegen, der sollte vorher eine Testspielrunde im Spielefachgeschäft machen.