Testurteil: "20 von 100 Punkten"
Test: Einzeltest: Le Tour de France 2011
Zitat: Ich bin Radsport-Freund, Doping hin oder her. Die Tour gucke ich mir fast jedes Jahr an, zumindest die Bergetappen – und dem Radsport-Manager von Cyanide war ich auch immer recht zugetan.Was die Franzosen aber hier auf den Konsolen abliefern, wäre selbst als Download-Titel für einen 10er eine Zumutung. Unverständlich, dass niemandem gleich zu Anfang aufgefallen ist, dass die Entscheidung, den Spieler einzelne Etappenabschnitte komplett in „Echtzeit“ fahren zu lassen, egal ob er dort nun einen Angriff starten will oder nicht, ein Schuss in den Ofen ist. Bis zu fünfzig Minuten lang gelegentlich die Kreis-Taste zu drücken und dabei auf eine karge, sich ständig wiederholende Landschaft und ein paar Dutzend geklonte Gegner zu starren, hat jedenfalls wohl nur für ganz wenige Spieler etwas mit Spielspaß zu tun. Zu der daraus resultierenden, kaum zu beschreibenden Langeweile kommt eine technisch lieblose Umsetzung. Die wenigen Sekunden Spaß bei einem Massensprint können dafür in keiner Weise entschädigen. Selbst die meisten Radsportfreaks werden an diesem Spiel daher keine Freude haben.